Ausschreibung 2018

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Aachen

Theater Aachen
nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel und Johann Peter Cremer
 

AKZENT Barock!

Bereits seit einigen Jahren verfolgt das Theater Aachen/Sinfonieorchester Aachen das Ziel, zugunsten eines breiten Repertoirespektrums regelmäßig Werke aus dem 17. und 18. Jahrhundert auf die Bühne zu bringen. Seit der Spielzeit 2015/16 spielt das Sinfonieorchester Aachen für die Aufführung von Werken aus der Barockzeit vollständig auf historischen Instrumenten, ein Alleinstellungsmerkmal unter den theatereigenen Orchestern Deutschlands. Hinzu kommt eine langjährige Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis. Durch die Förderung im Rahmen von NEUE WEGE durch das NRW KULTURsekretariat und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW kann das Theater Aachen ab der Spielzeit 2019/20 die Entwicklungen der vergangenen Jahre vertiefen. Realisiert wird eine Spezialisierung im Bereich der Barockmusik unter dem Titel »AKZENT Barock!«. Innerhalb der nächsten drei Jahre wird das Sinfonieorchester Aachen vollständig mit einem eigenen Barockinstrumentarium ausgestattet. Dadurch entfallen nicht nur erhebliche Leihkosten, sondern die Musiker erhalten die Möglichkeit, durch eigene Instrumente stilistische Sicherheit und Spielpraxis zu gewinnen. Darüber hinaus wird ein Team international renommierter Barockspezialisten das Sinfonieorchester Aachen in historischer Aufführungspraxis schulen und je nach Projekt stimmlich ergänzen. Das Coaching gilt ebenso den hauseigenen Dirigenten und projektbezogen den Sängern des Ensembles. Ziel ist es, in den kommenden Jahren ein hohes professionelles Niveau zu erreichen, auf dessen Basis ein Coaching langfristig aus dem Haus heraus stattfinden kann. Im Rahmen der Förderung können in der Spielzeit 2019/20 mehrere Projekte realisiert werden: ein Cross-over-Konzert »Barock InFusion« im Ludwigsforum Aachen (November 2019), G. F. Händels Oratorium »La resurrezione« in der Citykirche Aachen als szenische Installation (März 2020), die Barockoper »La Calisto« von Francesco Cavalli im Theater Aachen (Mai 2020) sowie kammermusikalische Konzerte u.a. im Rahmen der Aachener Bachtage. Die Barockspezialisierung sieht das Theater Aachen als Chance, nicht nur auf hohem Niveau ein breites Repertoire der Musikgeschichte abzudecken, sondern die Alte Musik in ihrem Facettenreichtum auszuschöpfen und im Dialog mit zeitgenössischer Musik neu zu entdecken. In Kooperation mit Aachener Institutionen und Nachwuchskünstlern sollen im Rahmen von szenischen Installationen und experimentellen Konzerten aktuelle politische und philosophische Themen aufgegriffen werden. Mit »AKZENT Barock!« erhofft sich das Theater Aachen/Sinfonieorchester Aachen nicht nur einen größeren Barockschwerpunkt in der Region, sondern durch innovative Formate neue, wegweisende Akzente setzen.

Projektinfos im Pressebereich


Bielefeld

Stadttheater Bielefeld
nach einem Entwurf von Bernhard Sehring (1904)
Photo: Christian R. Schulz
 

Neue Wege an den Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld / Bielefelder Studio

First Contact – Faszination Musiktheater
Musiktheater und Neue Musik gehören zu den komplexesten Kunstformen. Ihre Faszination erschließt sich häufig nicht unmittelbar, sondern erst, wenn die Mög­lich­keit besteht, sich näher damit zu beschäftigen. Daher starten die Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld im Rahmen der Projektförderung NEUE WEGE von 2019 bis 2022 unter dem Label First Contact – Faszination Musiktheater eine Reihe, um junges Publikum partizi­pativ für Musik­theater und Konzerte zu begeistern. Geplant ist, dass jeweils ein/e etablierte/r Komponist*in Kompositions­studie­rende anleitet, um gemeinsam ein Stück im Kammerformat zu entwerfen. Insgesamt entstehen so drei Uraufführun­gen. Für die neuen Stücke werden Jugend­liche in den Gestaltungsprozess einge­bunden und stehen in den Aufführungen selbst mit auf der Bühne. So entsteht ein trans­paren­ter Vorgang zum Mitmachen und Mitge­stalten unter professioneller Anleitung. Je internatio­naler ihre Biografien, desto facettenreicher das Ergebnis. Zugleich arbeitet der/die Komponist*in in Workshops mit den Bielefelder Philhar­monikern an einem eigenen Werk, das im Rahmen des regulären Konzert­programms uraufgeführt wird. Während der Arbeit zwischen Komponist*in, Dirigent*in und Musiker*in gibt es offene Proben, in denen Studierende wie Jugendliche den praktischen Aspekt des Einstudierens Neuer Musik authentisch erleben.
Schauspiel – Laboratorium: Recherche, Struktur, Freiheit
Das Theater Bielefeld widmet sich verstärkt zeitgenös­sischen und zukunfts­weisenden Theaterformen. So wird die Schauspielsparte im Rahmen der Profilförderung NEUE WEGE unter dem Leitthema Laboratorium: Recherche, Struktur, Freiheit von 2019 bis 2022 in drei eigenständigen Projekten die Zusammen­arbeit mit freien Kollektiven und Künst­ler*innen ausbauen. Dabei wird die Interdisziplinarität gestärkt, werden diskursive Themenfelder aufgegriffen und in verschiedenen Formaten für die Bühne und für den Stadtraum adaptiert. In der Zusammenarbeit mit den flexibel agierenden freien Kollektiven müssen einge­spielte Strukturen zwangsläufig aufgebrochen, transparent gestaltet und lang­fristig verändert werden. Das erste Projekt wird von Regisseur Bernhard Mikeska und Autor Lothar Kittstein (Künstlerkollektiv RAUM + ZEIT) gestaltet. Bei ihren Arbeiten stehen Geschichten, Personen und Orte aus dem kollektiven Gedächtnis einer Stadt im Zentrum. Bei diesem Projekt begeben sich die Zuschauer*innen auf einen Weg durch vergangene Zeiten und die Räume des Konzerthauses Rudolf-Oetker-Halle. Mit der zweiten Produktion möchte das Theater Bielefeld die Zusammenarbeit mit dem queerfeministischen Theaterkollektiv Henrike Iglesias ausbauen. Geplant ist ein Demografie-Rechercheprojekt, in dem sich Henrike Iglesias und das Theater Bielefeld mit dem Thema Alter und Frauen im Kontext von Kunst und Performance auseinandersetzen. Das dritte Projekt mit der Recherche-Theaterautorin Anne Jelena Schulte nimmt die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in den Fokus, eine diakonische Einrichtung in Bielefeld, in der u. a. Menschen mit physischen und/oder psychischen Beeinträchtigungen, Epilepsie sowie wohnungslose Menschen betreut werden. Die Recherche widmet sich besonders den Angehörigen psychisch kranker Menschen.
TANZ Bielefeld – D3 – Dance Discovers Digital
TANZ Bielefeld, die Tanzkompanie der Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld, steht seit der Spielzeit 2015/16 unter der Leitung des italienischen Choreografen Simone Sandroni. Im Fokus seiner Arbeit steht eine kontinuierliche Recherche, die die Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers auslotet. Seine Kreationen entstehen in kollaborativen Prozessen, bei denen die Zusammenarbeit mit anderen Kunst- und Wissensbereichen tragende Bedeutung hat. Im Rahmen der Projektförderung NEUE WEGE widmet sich TANZ Bielefeld von 2019 bis 2022 unter dem Titel D3 – Dance Discovers Digital dem Thema Digitalität. Im interdisziplinären Austausch entwickelt die Kompanie gemeinsam mit nationalen und internationalen Gastchoreo­graf*innen Aufführungsformate, die Technologien wie Virtual Reality, Motion Capture und Robotik nutzen, um den Tanz als „traditionelle“ Form der Bühnenkunst in die digitale Moderne fortzuschreiben. Inhaltlich konzentriert sich TANZ Bielefeld auf die zunehmende Relevanz neuer Informationstechnologien im Alltag. Im Verlauf des Projektzeitraumes werden drei Produktionen realisiert. In der ersten Neukreation befragt der Münchner Choreograf Moritz Ostruschnjak das Konflikt­potential unserer digitalen Lebenswirklichkeit und verwandelt die Bühne in ein Laboratorium für neue, intermediale Erzählformen im Tanz. Als zweites Projekt ist eine Uraufführung der spanischen Choreografin und Anthropologin Núria Guiu Sagarra geplant. Sie führt ihre Recherchen zum Verhältnis von physischer Präsenz und Digitalkultur weiter. Im dritten Projekt kooperiert TANZ Bielefeld mit der Kölner Choreo­grafin Stephanie Thiersch. Anknüpfend an ihren Arbeitsschwer­punkt Postkolo­nialismus sollen auch afrikanische Künstler*innen einbezogen werden.
NEUE WEGE: Das »Bielefelder Studio« als spartenübergreifendes Projekt
Eines der aktuell wesentlichen Ziele der Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld ist es, die Grenzen herkömmlicher Professionalisierung zu überwinden und traditionelle Berufsbilder zu hinterfragen. Deshalb wird spartenübergreifend das »Bielefelder Studio« gegründet. In ihm können sich drei junge Künstler*innen aus den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel jeweils eine Spielzeit lang weiterbilden und -entwickeln. Die Mitglieder des Studios werden in die geförderten Projekte eingebunden. Parallel finden ein Mentoringprogramm und Workshops statt.

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Dortmund

Oper Dortmund (1958–65)
 

NEUE WEGE / Junge Oper / Biennale Outreachfestival / Bürgeroper

Die Oper Dortmund wird durch die Förderung die von Intendant Heribert Germeshausen bei seinem Amtsantritt 2018/19 begonnene Öffnung der Oper in die diverse Stadtgesellschaft des 21. Jahrhunderts durch den Aufbau eines eigenständigen Ensemble für die Junge Oper, den Ausbau der Bürgeroper und die Verknüpfung der Untersparten und partizipativen Formate um entscheidende Facetten deutlich erweitern. Wichtiger Bestandteil ist die Gründung eines eigenen Ensembles für die Junge Oper, für die Sänger auswählt werden, die die Vermittlung der Kunstform Oper als Karriereschwerpunkt betrachten und über theaterpädagogische Zusatzqualifikationen verfügen. Damit sollen Inszenierungen produziert und erfolgreiche Produktionen wiederaufgenommen werden, die altersspezifisch fokussiert, die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen thematisieren. Mithilfe einer eigenen Technikerstelle soll das Angebot mobiler Opernproduktionen für Schulen und Kindergärten ganzjährig und unabhängig vom Spielbetrieb im Haupthaus, erheblich ausgebaut werden. Die Oper Dortmund ist damit das erste Opernhaus in NRW und das zweite in Deutschland mit einem eigenen, spezifischen Ensemble für die Junge Oper. Ferner dienen die Mittel dazu, die Attraktivität der erfolgreichen Bürgeroper durch den gezielten Einsatz zusätzlicher Coaches weiter auszubauen. Über biennale Outreachfestivals werden die Aktivitäten der Jungen Oper, der Bürgeroper und weitere partizipative Formate wie die zahlreichen Spielclubs sowie Sitzkissenopern für sehr kleine Kinder miteinander verknüpft.

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Duisburg

Theater Duisburg
nach einem Entwurf von Martin Dülfer (1911–12). Wiederaufbau 1946 bis 1954 - Bauleitung bis 1953 Siegfried von Tiling.
 

Schauspiel am Theater Duisburg / Neue Wege weiter gehen / Ein Konzept für die Spielzeiten 2019/20 und 2020/21

Durch die kontinuierliche Theaterarbeit mit jungen Menschen aus der Region über alle Nationalitäten hinweg hat sich das Theater Duisburg in der Sparte Schauspiel von einem reinen Bespieltheater zu einem Schauspielhaus mit eigenem Profil und Spielplan entwickelt. „Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“ ist zu einer wesentlichen Säule des Schauspielprogramms gewachsen. Über 650 Vorstellungen mit mehr als 40.000 Besuchern hat es seit seiner Gründung 2005 gegeben. Dabei kommt es seit 2012 auch immer wieder zu Projekten, in denen jugendliche Laien mit professionellen Schauspielern auf der Bühne stehen. Dieser eingeschlagene Weg soll intensiver fortgesetzt und auch stärker ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Für die kommenden zwei Spielzeiten sollen mit Hilfe der Förderung durch das Land NRW sowohl eine kontinuierliche theaterpädagogische Betreuung geschaffen werden, als auch die Stelle eines/r Dramaturgen/in. Neben der Vermittlung des Projektes - auch über die Stadtgrenzen Duisburgs hinaus -, ist die Erweiterung des Repertoires für eine junges Ensemble - auch in Hinblick auf neue und außereuropäische Dramatik - beabsichtigt. Dabei wird bewusst eine inhaltliche Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen gesucht. In den kommenden zwei Spielzeiten soll dabei das Thema „Empathie“ im Mittelpunkt stehen und die Frage der eigenen Haltung in einer sich rasant verändernden Welt.

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Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier
nach einem Entwurf Werner Ruhnau (1959)
Photo: Pedro Malinowski
 

MiR Puppentheater

Sie gilt als Königsdisziplin und ist zugleich eine der ältesten Formen des Theaters: die Puppenspielkunst. Das Etablieren einer festen Puppentheatersparte am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen ab der Spielzeit 19.20 ist ein Novum an einem Opernhaus – eine Tatsache, auf die das MiR ganz besonders stolz ist! „Puppentheater“ ist dabei nur ein Oberbegriff für einen ganzen Kosmos an Ausdrucksformen und schließt sowohl Figuren-, als auch Objekttheater ein. Während es in Ostdeutschland – als Reaktion auf den Missbrauch zur Propagandazwecken durch das „Dritte Reich“ – gepflegt wurde, führte das Puppentheater im Westen eher ein Schattendasein. Spannbreite reicht vom klassischen Marionetten-, Klappmaul-, Stockpuppen- und Schattentheater bis hin zu heutigen hybriden Theaterformen, in denen sich auf spannende Weise Figur, Raum, digitale Medien und Darsteller immer wieder neu verbinden.Sprachbarrieren gibt es bei dieser Kunstform kaum. Puppen- und Figurenspiel wirkt unmittelbar, ist für jeden verständlich und zudem in der Lage, inklusiv zu arbeiten. Das Puppentheater steht auch für den Begriff der Diversität und schlägt Brücken zu anderen Kulturen. Umgekehrt kann es Wegbereiter für ein neues Opernpublikum sein. Ab der Spielzeit 19.20 werden nun vier Studierende der Ernst Busch-Hochschule – der einer der renommiertesten Ausbildungsstätten für Puppenspielkunst – am MiR im Rahmen eines Puppentheater-Studios in Erscheinung treten. Dies hat Vorteile für beide Seiten: das Publikum erlebt hochmotivierte, kreative Spieler*innen, die ihrerseits die für sie wichtige Praxis erwerben. Verstärkt wird dieses Team noch durch eine*n professionelle*n, ab der Spielzeit 2019.20 fest am MiR engagierte*n Puppenspieler*in. Ihren ersten Auftritt haben die Puppenspieler*innen der Ernst-Busch-Hochschule bereits in der Eröffnungspremiere: Für das Monster in der Oper „Frankenstein“ hat der Komponist und Textdichter Jan Dvořák ausdrücklich eine von drei Spieler*innen geführte Puppe vorgesehen.

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Köln

Schauspiel Köln, Depot 2
 

Richard Siegal / Ballet of Difference am Schauspiel Köln / Eine Koproduktion mit dem Muffatwerk München

Ab der Spielzeit 2019/2020 wird der renommierte Tänzer und Choreograf Richard Siegal Artist in Residence am Schauspiel Köln und gemeinsam mit Tanz Köln eine Tanzsparte mit eigener Kompanie gründen. Dadurch erweitert sich das Profil des Hauses, das bisher mit seinen internationalen Tanzgastspielen die Kulturstadt Köln bereichert hat, nach 10 Jahren um eine eigene Tanzkompanie. Die daraus resultierende Stärkung des Standortes Köln soll dazu führen, ein neues Zentrum für zeitgenössischen Tanz zu etablieren.

Auf Initiative von Stefan Bachmann, Intendant des Schauspiel Köln, und Hanna Koller, Kuratorin Tanz Köln, entstand bereits in den vergangenen drei Jahren eine kreative und konstruktive Zusammenarbeit mit Richard Siegal / Ballet of Difference und damit auch die Kollaboration zwischen den Städten München und Köln. Um diese Synergien nachhaltig zu nutzen, ist es wichtig, dieses als interdisziplinär gestartete Modellprojekt institutionell zu verfestigen und damit neu zu definieren, was eine Tanzkompanie im 21. Jahrhundert sein kann.

Neben der Etablierung neuer Ausdrucksformen, die mit hybriden ästhetischen Formen eine Kunstsprache der Zukunft schaffen, indem sie die substanzielle und wechselseitige Durchdringung unterschiedlicher Kunstformen befördern, soll ein Repertoire für die neue Tanzkompanie aufgebaut werden.

Richard Siegal versucht in Zusammenarbeit mit Künstler*innen unterschiedlichster Disziplinen, dem zeitgenössischen Tanz ein neues Gesicht zu geben. Bereits 2016 gründete er mit Ballet of Difference seine eigene Kompanie, deren Tänzer*innen sowohl aus der internationalen freien Szene als auch etablierten Kompanien stammen. Die daraus resultierende künstlerische Vielschichtigkeit gepaart mit seiner interdisziplinären Vernetzung wurde zum Markenzeichen des international und national gefeierten Ausnahmetalents.

Projektinfos


Krefeld-Mönchengladbach

Theater Krefeld
nach einem Entwurf von Gerhard Graubner (1963)
 

DAS JUNGE THEATER

Mit dem Projekt DAS JUNGE THEATER (Krefeld-Mönchengladbach) wird ein strukturell innovativer Ansatz der Nachwuchsförderung für junge Menschen an der Schnittstelle zwischen akademischer Ausbildung und Ausübung des künstlerischen Berufes praktisch umgesetzt. Keimzelle ist das bereits seit sieben Jahren bestehende und erfolgreich erprobte Konzept des Opernstudio Niederrhein. Dieses Konzept wird auf die Bereiche Orchester, Schauspiel und Ballett übertragen und zum ganzheitlichen Ansatz eines Mehrspartentheaters erweitert. Vier Positionen im Orchester, zwei im Ballett und eine Position in der Sparte Schauspiel (zusätzlich zu den bereits existenten fünf Positionen des Opernstudios – Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Repetition) sollen jungen Musikerinnen und Musikern, jungen Tänzerinnen und Tänzern sowie jungen Schauspielerinnen und Schauspielern nach dem Hochschulabschluss einen verantwortungsvoll begleiteten Berufseinstieg ermöglichen, indem sie zunächst mit kleinen Aufgaben betraut werden und sich behutsam und systematisch weiterentwickeln können. Auf diese Weise wird der Studiogedanke – Vorbereitung begabter Absolventen auf die tatsächlichen Anforderungen des Theateralltags – in allen Sparten und spartenübergreifend verwirklicht. Als konkrete Fördermaßnahmen sind Workshops und Meisterkurse ebenso vorgesehen wie Rollen- und Partienstudien in Zusammenarbeit mit erfahrenen Repetitoren, Trainingsmeistern, Dirigenten, Choreografen und Regisseuren, Instrumental- und Kammermusikunterricht durch Orchestermitglieder. Sprecherziehung, Gesangsunterricht, Bewegungs- und Körpertraining. Die Mitglieder des JUNGEN THEATERS gestalten spartenspezifisch und spartenübergreifend gesonderte Veranstaltungsformate. Hierzu gehören auch theaterpädagogische Projekte zur musisch-ästhetischen Bildung und Entwicklung des potentiellen Nachwuchspublikums, weil dies durch die mögliche Identifikation mit jungen Darstellerinnen und Darstellern besser gelingen kann. Um die jungen Künstlerpersönlichkeiten ihren Fähigkeiten und ihrem Profil entsprechend möglichst individuell zu fördern, können sie – neben der Erarbeitung eigenständiger Produktionen – mit kleinen bis mittleren Rollen im laufenden Spielbetrieb des Theaters betraut werden, um Bühnenerfahrungen zu sammeln. Auf diese Weise sind die praxisnahe Einbindung in innerbetriebliche Abläufe des Theateralltags mit Probenprozessen und Vorstellungen sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus den jeweiligen Sparten gewährleistet. Eine Projektleiterin bzw. ein Projektleiter wird als Ansprechpartner/in und inhaltlich-organisatorische/r Koordinator/in für alle Maßnahmen und Vorhaben im Hinblick auf DAS JUNGE THEATER fungieren. Die Verpflichtung im JUNGEN THEATER ist auf maximal drei Spielzeiten begrenzt. Danach besteht – bei entsprechender Stellensituation und persönlicher Eignung der jungen Künstlerinnen und Künstler – die Möglichkeit einer Übernahme in das feste Ensemble und somit die Chance der Nachhaltigkeit.

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Moers

Wallzentrum
 

WALLZENTRUM 2025 (AT)

Mit dem multidimensional angelegten Projekt „WALLZENTRUM 2025“ plant das Schlosstheater Moers eine umfassende theatrale Neu-Bestimmung des Wallzentrums, einem in die Jahre gekommenen Einkaufszentrum mit angegliedertem Wohn-Komplex, das mit all seinen Widersprüchen und Möglichkeiten einen besonderen Ort mitten in der Stadt markiert. Der 1975 eröffnete Gebäudekomplex im Zentrum der Moerser Innenstadt kann exemplarisch für eine architektonische Bewegung stehen, die visionäre Entwürfe in pragmatische Realität zu übersetzen versuchte. Es ist der zeittypische Ausdruck einer Idee von Stadt, die Wohnraum, Gewerbeflächen und Ladenlokale in einer Passage verbinden wollte. Es bietet ideale Voraussetzungen und ist doch von wachsendem Leerstand gezeichnet. Das Ziel von „WALLZENTRUM 2025“ ist es, von hier aus Perspektiven urbanen Zusammenlebens neu zu denken, zu entwickeln und zu erproben. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus den Bereichen Soziologie, Architektur, Design und Kunst sowie mit sozialen und kulturellen Einrichtungen und Initiativen der Region und den Bewohner*innen und Gewerbetreibenden im Zentrum soll hier über einen Zeitraum von drei Jahren ein Laboratorium für eine zukünftige demokratische und offene Gesellschaft entstehen. „WALLZENTRUM 2025“ besteht aus einer Reihe einzelner, sehr unterschiedlicher Interventionen. Das Spektrum reicht von theatralen Projekten über Ausstellungen, partizipative Formate, die ein niederschwelliges Angebot machen, über einzelne künstlerische Interventionen, die installativ, medial oder konzeptionell sein können, bis hin zu sozialen Aktionen im Umfeld des Programms „Soziale Stadt“. Das Wallzentrum stellt für unterschiedliche Menschen völlig verschiedene lebensweltliche Kontexte bereit. Jedes Engagement von außen hat von dem Respekt gegenüber allen diesen Kontexten auszugehen. Deswegen gibt es keinen Masterplan, kein durchkomponiertes Gesamtkunstwerk, sondern eine Reihe einzelner, sehr unterschiedlicher Interventionen, die erprobt und in der praktischen Anwendung weiterentwickelt werden. Dabei ist das übergeordnete Ziel, mit künstlerischen Mitteln Begegnungsräume zu schaffen, die gegenüber dem System Wallzentrum offen sind. Die Suche nach neuen Möglichkeiten urbanen Zusammenlebens versteht sich als fortwährender Dialog mit den Bewohner*innen und Besucher*innen des Wallzentrums. Auf seinen vielen Ebenen und in seinen zahlreichen Nischen sollen im „WALLZENTRUM 2025“ Entwürfe und Fantasien darüber entstehen, wie ein urbanes Leben der Zukunft aussehen kann, das Gemeinschaft und Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen mit der Frage nach dem Öffentlichen und dem Privaten verbindet.

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Mülheim a.d. Ruhr

Theaterstadt
 

Die Theaterstadt / Ein gemeinsames Projekt von Theater an der Ruhr, Theater- und Konzertbüro/Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“ und Ringlokschuppen Ruhr.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr beherbergt mehrere Theaterinstitutionen, die im Laufe der letzten Jahrzehnte entstanden sind und überregionale Ausstrahlung haben: Die Mülheimer Theatertage „Stücke“ haben sich der deutschsprachigen Gegenwartsdramatik verschrieben. Mit dem Theater an der Ruhr entstand ein Ensembletheater, das sich wesentlich von den herkömmlichen Strukturen und Inhalten der Stadttheater unterscheidet und mit dem Ringlokschuppen Ruhr wurde ein Ort der freien Szene etabliert. „Die Theaterstadt“ vernetzt die drei Theaterinstitutionen in den Bereichen Kommunikation, internationale/interkulturelle Projektarbeit und durch gemeinsame, hybride Kooperationsprojekte. Alle Projektbereiche sind eng miteinander verbunden, beziehen sich aufeinander und bilden gemeinsam einen konzeptionellen Rahmen. Gleichzeitig werden die besonderen Profile der Partnerinstitutionen jeweils gestärkt. Die Kooperation will nicht nur hybride Ästhetiken und Produktionsweisen in den darstellenden Künsten erproben, sondern auch alternative Wege in der Gewinnung und Bindung neuer Zuschauergruppen einschlagen. Gemeinsam können die drei Projektpartner verschiedene Spielarten zeitgenössischen Theaters einem breiten Publikum erschließen und „unter einem Dach“ sichtbar machen: Theater für die Stadt und die Region, das die neuesten Entwicklungen der freien, performativen Künste mit dem Potential des Ensembletheaters verbindet, zudem herausragende Gegenwartsdramatik präsentiert und international vernetzt ist.

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Münster

Theater Münster
nach einem Entwurf von Harald Deilmann, Max von Hausen, Ortwin Rave und Werner Ruhnau (1952–56)
 

„Dramenlabor Münster“ sowie Weiterentwicklung des Schwerpunktes „Neue Dramatik/Zeitgenossenschaft“

Das Schauspiel Münster entwickelt das Interesse an Gegenwartsdramatik mit Auftrags- und Recherchestücken, Ur- und Erstaufführungen sowie auch durch gezielte Förderung von Autor*innen zu einem überregional ausstrahlenden künstlerischen Arbeitsschwerpunkt weiter. Dazu geht das Schauspiel Münster neue Wege in der Zusammenarbeit mit Autor*innen. Über einen Zeitraum von zunächst drei Spielzeiten entsteht ein Pool aus Hausautor*innen, die in kontinuierlichem inhaltlichem Austausch Stücke und Projekte für Münster entwickeln. Die Bemühungen um Autor*innen und die Herstellung einer stärkeren Bindung zwischen Textproduzent*innen und dem Theater wird außerdem durch das „DRAMENLABOR MÜNSTER“ befördert. Mit diversen Kooperationspartnern soll ein in Nordrhein Westfalen einzigartiges Labor und Festival für neue Dramatik etabliert werden. Das Interesse des Publikums an zeitgenössischem Theater, das sich mit den dringenden Fragen der Gegenwart auseinandersetzt, ist in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Verunsicherung immens gestiegen. Dabei kann eine enge Zusammenarbeit von Theatern mit Autor*innen zu einem zukunftsweisenden Modell für ein Theater werden, das sich als Teil einer aktiven Bürger- und Zivilgesellschaft definiert. Die engere inhaltliche Zusammenarbeit ermöglicht einerseits thematische Setzungen, die auf das jeweilige Theater, die Stadt und sein Publikum zugeschnitten sind, andererseits bietet es Autor*innen eine Perspektive über eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit unserem Theater. Ab der Spielzeit 2019/20 werden wir mit insgesamt vier Uraufführungen pro Spielzeit thematisch angebunden an ein Spielzeitmotto den Gegenwartsanspruch des Schauspiels Münster weiter steigern und auch erstmals das „Dramenlabor Münster“ etablieren. Konkrete Stückprojekte sind u.a. mit den Autor*innen Svenja Viola Bungarten, Annalena und Konstantin Küspert, mit Tugsal Mogul, sowie Martin Heckmanns und Albert Ostermaier in Planung.
DRAMENLABOR MÜNSTER
Das „Dramenlabor Münster“ bietet die Gelegenheit Texte von jungen Dramatiker*innen im Austausch mit anderen Theaterkünstler*innen weiterzuentwickeln und unter professionellen Bedingungen zu erproben. Wie ein Text und wie Figuren funktionieren, ob sich ein Schreibansatz in der Bühnenrealität behauptet, das soll im DRAMENLABOR erforscht werden. Fünf junge Autor*innen sind dabei für 10 Tage in Münster zu Gast. Fünf Regisseur*innen setzen sich mit den Texten dieser Autor*innen auseinander, und es entstehen in einer kurzen Probenphase mit Schauspieler*innen aus dem Ensemble sowie Gästen Laborinszenierungen, die an einem Wochenende in einem Festivalformat gezeigt werden. Hinzu kommen Gespräche, Diskussionen, Workshops sowie die Verleihung eines Förderpreises. Die Hausautor*innen begleiten das Festival. Entstandene Produktionen werden ggf. in das Repertoire unserer Studiobühne U2 übernommen. Vernetzung und inhaltliche Auseinandersetzung zwischen den unterschiedlichsten Künstler*innen (Autor*innen, Schauspieler*innen, Regisseur*innen etc.) sollen dabei ein wichtiger Aspekt sein. Ebenso die Zusammenarbeit mit Hochschulen, an denen szenisches Schreiben vermittelt wird wie z.B. das Deutsche Literaturinstitut Leipzig, die Universität der Künste Berlin oder die Hochschule für Medien in Köln. Eine Kooperation mit dem Centre of Literature auf der Burg Hülshoff in Münster sowie mit dem Theaterlabor der Universität Münster auch als weiteren Spielort für das Festival ist in Planung.

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Oberhausen

Theater Oberhausen
nach einem Entwurf von Prof. Friedrich Hetzelt (1949)
 

NEUE WEGE am Theater Oberhausen

Das Theater Oberhausen ist mit seiner neuen Leitung zur Spielzeit 2017/18 mit dem Ziel angetreten, ein für die Stadt wesentliches Zentrum für darstellende Künste, ästhetische Bildung und gesellschaftlichen Dialog zu werden, Theater für und mit den Oberhausener*innen zu machen. Mit der „Neue Wege“-Förderung sollen folgende Ziele erreicht werden:
Verstetigung der theater:faktorei - Angebote
Die Angebote der theater:faktorei sind für die Teilnehmenden kostenlos. Den Mitarbeiter*innen möchten wir eine Aufwandsentschädigung anbieten und die Produktionen mit einem kleinen Ausstattungsetat künstlerisch unterstützen. Außerdem wird das theater:faktorei-Angebot erweitert und professionalisiert.
Akademie für laute Gedanken (AT)
Werktags sollen die Foyers ab 15 Uhr und an Samstagen bereits ab 10.30 Uhr öffnen. Eine sozial- oder theaterpädagogisch geschulte Person wird das gemeinsame Lesen, Basteln, Malen, Spielen, Tee- oder Kaffeetrinken und Musizieren betreuen. In diesen Räumen soll auch die „Akademie der lauten Gedanken“ (AT) stattfinden mit Workshops mit Künstler*innen und anderen Expert*innen, Diskussionen und Vorträgen und mit einer Partizipativen Hausautor*innenschaft mit Schreibwerkstatt.
Verstetigung von theatralen Angeboten in der Stadt und partizipativen Angeboten im Theater
2020 werden wir uns mit Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“ beschäftigen und in einem „Rückkehr nach Oberhausen“-Projekt wieder mit den Bürger*innen eine theatralen Umsetzung an einem besonderen Oberhausener Ort entwickeln. Wir planen eine „Tanz-Ambulanz“: Monika Gintersdorfer und Franck Edmond, die Leitenden der Gruppe „La Fleur“, wollen mit Mitgliedern ihrer Gruppe ein leerstehendes Ladengeschäft beziehen und dort ein offenes Tanzatelier anbieten. Mit der Förderung durch „Neue Wege“ können wir den bereits beschrittenen Weg weitergehen. Die Oberhausener*innen sollen Teil des Theaters werden und das Theater wirklich ein Stadttheater im Wortsinne. Wir wollen von projektbezogenen Partizipatipationsangeboten zu einer radikalen Verschränkung von Kunst und Bürger*innenbeteiligung gelangen.

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Wuppertal

Opernhaus Wuppertal
Erbaut nach Entwürfen von Carl Moritz (1905), saniert nach Entwürfen von Prof. Friedrich Hetzelt (1956)
Photo: Andreas Fischer
 

Oper Wuppertal / Sound of the City

Das Festival ›Sound of the City‹ ist eine Initiative der Oper Wuppertal, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Musik der Stadt und ihrer Oper in ein neues Verhältnis zu setzen. Nach den drei überaus erfolgreichen Ausgaben „Bund der Utopisten“, „Copyright Heimat“ und „wuppertal@night“, die von externen Kuratoren geleitet wurden, soll in den kommenden drei Spielzeiten jeweils ein Team aus mehreren Kuratoren die Gestaltung des Festivals übernehmen. Da zukünftig eine_r der beiden Kurator_innen aus Wuppertal selbst kommen sollen, erhöht sich die Kenntnis der Stadt im Kernteam deutlich. Beteiligt sind lokale Musiker, Sänger und visuelle Künstler aller Gattungen u.a. aus Vereinen, der professionellen Freien Szene und dem Opernhaus. Aufführungsorte sind Clubs, Logen, das Foyer des derzeit geschlossenen Schauspielhauses, Fabriken, Nebenräume im Opernhaus u.v.a. „Sound of the City“ ist Modellprojekt; es öffnet die Pforten der institutionellen Logik und stellt der Stadt ihre eigenen Ressourcen zur Verfügung: Was steckt in der Stadt und ihren Bewohnern? Wie klingt Wuppertal? Welche neuen Formen von Musik-Theater können entstehen? Die vierte Spielzeit von ›Sound of the City‹ steht im Zeichen des Engels-Jahres 2020 unter dem Thema „Arbeit?“. Indem wir den Fokus von der Person und Biographie Friedrich Engels‘ auf dessen publizistische und politische Arbeit verlagern, öffnet sich die Perspektive. Die von Engels beschriebene Lebensrealität des 19. Jahrhunderts, die Lebens- und Arbeitswelt unserer eigenen Zeit sowie unsere Zukunftsvisionen können somit gleichzeitig in den Blick genommen werden.

Projektinfos im Pressebereich

Theater am Engelsgarten
nach einem Entwurf von Thomas Meier / Meier Architektur Sprockhövel, 2013
Photo: Uwe-Schinkel
 

Schauspiel Wuppertal /Inklusives Schauspielstudio

Das Schauspiel Wuppertal eröffnet ein inklusives Schauspielstudio. Damit wird Menschen mit Behinderung ermöglicht, sich im Bereich Schauspiel über drei Jahre intensiv zu qualifizieren. Talentierte, deren Handicap sie daran gehindert hat, an einer Schauspielschule aufgenommen zu werden oder denen bislang der Mut fehlte, sich zu bewerben, haben im inklusiven Schauspielstudio des Schauspiel Wuppertal nun die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen das Schauspielhandwerk zu erlernen und Bühnenerfahrungen zu sammeln. Neben Unterrichten in allen schauspielrelevanten Bereichen (Sprecherziehung, Körpertraining, Szenenstudien, Gesang, etc.), werden die Teilnehmenden von Beginn an praxisorientiert arbeiten können und regelmäßig auf der Bühne stehen – gemeinsam mit den Schauspieler_innen des Ensembles und mit Schauspielstudierenden. Ziel ist es, Menschen mit Handicap eine reelle Chance zu geben, im Anschluss an das inklusive Schauspielstudio professionell als Schauspieler_innen zu arbeiten.

Projektinfos im Pressebereich