Das Festival Sound of the City ist eine Initiative der Oper
Wuppertal, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Musik der Stadt
und ihrer Oper in ein neues Verhältnis zu setzen. Nach den
drei überaus erfolgreichen Ausgaben Bund der Utopisten,
Copyright Heimat und wuppertal@night, die von externen
Kurator*innen geleitet wurden, soll in den kommenden drei
Spielzeiten jeweils ein Team aus mehreren Verantwortlichen
die Gestaltung des Festivals übernehmen. Da zukünftig
eine*r der beiden Kurator*innen aus Wuppertal selbst kommen
sollen, erhöht sich die Kenntnis der Stadt im Kernteam
deutlich.

Beteiligt sind lokale Musiker, Sänger und visuelle Künstler
aller Gattungen u. a. aus Vereinen, der professionellen Freien
Szene und dem Opernhaus. Aufführungsorte sind Clubs, Logen,
das Foyer des derzeit geschlossenen Schauspielhauses,
Fabriken, Nebenräume im Opernhaus u. v. a. Sound of the
City ist Modellprojekt; es öffnet die Pforten der institutionellen
Logik und stellt der Stadt ihre eigenen Ressourcen
zur Verfügung: Was steckt in der Stadt und ihren Bewohner*
innen? Wie klingt Wuppertal? Welche neuen Formen
von Musik-Theater können entstehen?

Die vierte Spielzeit von Sound of the City steht im Zeichen
des Engels-Jahres 2020 unter dem Thema Arbeit?. Indem der
Fokus von der Person und Biographie Friedrich Engels auf
dessen publizistische und politische Arbeit verlagert wird,
öffnet sich die Perspektive. Die von Engels beschriebene Lebensrealität
des 19. Jahrhunderts, die Lebens- und Arbeitswelt
unserer eigenen Zeit sowie unsere Zukunftsvisionen,
können somit gleichzeitig in den Blick genommen werden.

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