Die Oper Dortmund wird durch die Förderung die von Intendant
Heribert Germeshausen bei seinem Amtsantritt
2018/19 begonnene Öffnung der Oper in die diverse Stadtgesellschaft
des 21. Jahrhunderts durch den Aufbau eines
eigenständigen Ensemble für die Junge Oper, den Ausbau
der Bürgeroper und die Verknüpfung der Untersparten und
partizipativen Formate um entscheidende Facetten deutlich
erweitern.
Wichtiger Bestandteil ist die Gründung eines eigenen Ensembles
für die Junge Oper, für die Sänger*innen auswählt
werden, die die Vermittlung der Kunstform Oper als Karriereschwerpunkt
betrachten und über theaterpädagogische
Zusatzqualifikationen verfügen. Damit sollen Inszenierungen
produziert und erfolgreiche Produktionen wiederaufgenommen
werden, die altersspezifisch fokussiert, die Lebenswelten
von Kindern und Jugendlichen thematisieren.
Mithilfe einer eigenen Technikerstelle soll das Angebot
mobiler Opernproduktionen für Schulen und Kindergärten
ganzjährig und unabhängig vom Spielbetrieb im Haupthaus,
erheblich ausgebaut werden.
Die Oper Dortmund ist damit das erste Opernhaus in NRW
und das zweite in Deutschland mit einem eigenen, spezifischen Ensemble für die Junge Oper. Ferner dienen die Mittel
dazu, die Attraktivität der erfolgreichen Bürgeroper durch
den gezielten Einsatz zusätzlicher Coaches weiter auszubauen.
Über biennale Outreachfestivals werden die Aktivitäten
der Jungen Oper, der Bürgeroper und weitere partizipative
Formate wie die zahlreichen Spielclubs sowie Sitzkissenopern
für sehr kleine Kinder miteinander verknüpft.

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