THEATER DORTMUND

TAGE DER JÜDISCH-MUSLIMISCHEN LEITKULTUR • GEGENWARTSBEWÄLTIGUNG

Lesung und Gespräch mit dem Autor Max Czollek

Die Tage der jüdisch-muslimischen Leitkultur feiern vom 3. Oktober bis 9. November 2020 die Vielfalt in Deutschland. Gefeiert wird Vielfalt, die weit  über die jüdisch, muslimische hinausgeht und die queere, kurdische, afrodeutsche, atheistische Perspektiven miteinschließt.

Die Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur finden als dezentraler Kongress vom 3. Oktober bis 9. November 2020 in Deutschland, Schweiz und Österreich statt. Das Projekt befindet sich in Trägerschaft der Leo Baeck Foundation.

TERMIN
05. November 2020, 20:00 Uhr – Ausfall

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/tage-der-juedisch-muslimischen-leitkultur-gegenwartsbewaeltigung/

TAGE DER JÜDISCH-MUSLIMISCHEN LEITKULTUR • GHETTOLEKTUELL

Idil Baydar aka Jilet Ayse

Die Tage der jüdisch-muslimischen Leitkultur feiern vom 3. Oktober bis 9. November 2020 die Vielfalt in Deutschland. Gefeiert wird Vielfalt, die weit  über die jüdisch, muslimische hinausgeht und die queere, kurdische, afrodeutsche, atheistische Perspektiven miteinschließt.

Die Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur finden als dezentraler Kongress vom 3. Oktober bis 9. November 2020 in Deutschland, Schweiz und Österreich statt. Das Projekt befindet sich in Trägerschaft der Leo Baeck Foundation.

TERMIN
06. November 2020, 19:30 Uhr – Ausfall

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/tage-der-juedisch-muslimischen-leitkultur-ghettolektuell/

FUTUR III: IM BAUCH DER KÖNIGIN

Lesung und Gespräch mit der Autorin Karosh Taha

Die Reihe FUTUR III fragt nach offenen Denk-Räumen, in denen Zukunft etwas anderes sein kann als die Verlängerung der Gegenwart.

TERMIN
Mittwoch, 11. November 2020, 20:00 Uhr – Ausfall

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/futur-iii-im-bauch-der-koenigin/

GARAGEN XTRAVAGANZA

This is not a Ballroom! This is not a Party !

In Kooperation mit dem Kollektiv Because the Night Belongs to Lovers und in Zusammenarbeit mit The Kiki House of Solar, Akteur:innen aus der Ballroom und Voguing Tanz-Szene verwandeln wir für einen Abend das Parkhaus in einen glamourösen Runway.

In der Garagen Xtravaganza begegnen sich die unterschiedlichsten Gemeinschaften der LGBTQAI* kreativen Szene und schaffen gemeinsam einen neuen dritten Raum. Über die kraftvolle Präsenz der Performances erinnern sie stilvoll und leidenschaftlich an die Vergangenheit und existieren durch den starken Ausdruck ihrer Bewegungen in der Gegenwart.

Mit Beats, Lectures, Kostümen und Performances werden an diesem Abend Geschichten erzählt, die dazu einladen, eine eventuell noch nicht bekannte tänzerische als auch performative Form der Kommunikation kennenzulernen.

Konzept & Idee Bernice Lysania Ekoula Akouala, Christopher-Fares Köhler, Kirsten Möller
In Kooperation mit Because the Night Belongs to Lovers, The Kiki House of Solar
Der Fem Vogue Elements Workshops wird geleitet von Zoe
Künstlerische Produktionsleitung Alina Aleshchenko

TERMINE
Freitag, 23. Oktober 2020, 21:00 Uhr

Sonntag, 15.November 2020,
Performance-Künstlerin Zoe  wird im Rahmen der dreiteiligen Reihe der Garagen Xtravaganza im Fem Vogue Elements Workshops Basisschritte des Voguings vermitteln.

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/garagen-xtravaganza/

mit Adi Hrustemovic. Foto: Birgit Hupfeld

2170 – WAS WIRD DIE STADT GEWESEN SEIN, IN DER WIR LEBEN WERDEN?

Die Eröffnungspremiere von Julia Wissert stellt Dortmund  – seine Geschichte und Zukunft – ins Zentrum. Wie werden wir uns in Zukunft an Dortmund erinnern? Welche Spuren der Geschichte liegen unter dem Pflaster und welche Erinnerungen nehmen wir mit in die Zukunft? Und vor allem: wie schreiben wir Geschichte? Wer spricht und wer hat nichts zu sagen? Was können wir hörbar machen und wie schreiben wir in Zukunft eine andere Geschichte?

Mit diesen Fragen luden wir fünf Autor:innen nach Dortmund ein und sie fanden spannende Orte und Geschichten. Der Abend beginnt am Schauspiel, dann  bewegen wir uns in kleinen Gruppen in drei Stationen durch die Stadt um gemeinsam auf dem Platz der Alten Synagoge (Opernvorplatz) den Abend zu beenden.

Akın Emanuel Şipal gründet eine neue Republik: eine Republik der Dichter:innen und Denker:innen, die die Geschichten ihrer Herkunft einschreiben in ihre Zukunft. Der Text wird an der Katharinentreppe zwischen Stadtbibliothek und Fußballmuseum inszeniert. Ivana Sajko erzählt von der Ankunft und der Hoffnung auf eine Zukunft, die anders und besser sein soll als die Gegenwart. Recherchiert hat sie in der Nordstadt und erleben können wir diese Geschichte am Hinterausgang des Hauptbahnhofs. Mit Karosh Taha und ihrem Text gehen wir in die Kielstraße 26, zum sogenannten Horror-Hochhaus und hören Geschichten aus der Zukunft und der Vergangenheit des Hauses. Am Platz der Alten Synagoge, dem heutigen Opernvorplatz, erinnert Sivan Ben Yishai in ihrem Text an die Zerstörung der Synagoge am Hiltropwall. Sie schlägt einen Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft und bis zum Neustart des Theaters. Luna Ali schließlich schafft mit ihrem Text eine Verbindung zwischen den Orten: mit ihr reisen wir durch  die Stadt und die Zeit. Und kein anderer als der mythologische Vogel Phönix, der für die ewigen Wiederkehr und den Wandel steht, könnte besser  durch Dortmund führen. Zusammen mit zwei magischen Stadtplaner:innen ist der Phönix unser Reiseleiter durch Zeit und Raum.

Mit dieser außergewöhnlichen Theaterarbeit laden wir die Dortmunder:innen ein, ihre Stadt und ihr Theater neu zu entdecken. Denn gerade jetzt, in diesen schwierigen Zeiten, ist es wichtig, zusammenzuhalten und in Abstand und Distanz dennoch Begegnungen und Austausch zu ermöglichen. Wir schützen die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten und freuen uns auf Sie.

Konzept und Idee Sabine Reich, Julia Wissert
Regie Julia Wissert
Bühne / Lichtdesign Joseph Wegmann
Mitarbeit Bühne / Lichtdesign Christoph Buchegger, Elizaweta Veprinskaja
Kostüme För Künkel
Dramaturgie Christopher-Fares Köhler, Sabine Reich
Komposition / Sound Justyna Stasiowska
Choreografie Dominika Knapik
Video Tobias Hoeft, Daniela Sülwold
Choreinstudierung Florian Hein
Künstlerische Produktionsleitung Alina Aleshchenko
Regieassistenz Azeret Koua
Kostümassistenz Nicola Gördes
Inspizienz Ralf Kubik, Jutta Maas
Soufflage Ruth Ziegler
Regie-  & Dramaturgiehospitanz Christian Feras Kaddoura, Laura Kolbach

MIT
Anton Andreew, Alexander Darkow, Bettina Engelhardt, Christopher Heisler, Adi Hrustemović, Nika Mišković, Sarah Yawa Quarshie, Valentina Schüler
und dem Dortmunder Sprechchor

(Desiree Baier, Angelika Bammann, Sabine Bathe-Kruse, Anne Grundmann, Udo Höderath, Henri Hoffmann, Peter Jacob, Shiva Jahanbakhsh, Friederike Krah, Sylvia Reusse, Traudel Gundula Richard, Karin Rolka-Thomas, Petra Roth, Jörg Schöbel, Bärbel Schreckenberg, Christoph Schubert, Ulrike Späth, Gisela Tripp, Emma Uflacker, Sabine Weiland, Angelika Willers)

TERMINE
29., 30.9., 1., 2., 3.10.2020
Weitere Termine sind in Planung.

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/2170-was-wird-die-stadt-gewesen-sein-in-der-wir-leben-werden/

Kaleo Sansaa © Catchingold

FUTUR III: KONZERT VON KALEO SANSAA

Die Künstlerin Kaleo Sansaa beschreibt die Sonne als ihre größte Inspiration. „Sun-Drunk Sound“ und „Solar-Based Hip-Hop“ nennt sie ihren hypnotisierenden und meditativen Musik-Stil und würdigt die Sonne auch in ihrem Namen: SAN=SUN (dt. „Sonne“) und „SAA“ (Swahili für „Zeit“).

Seit der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP mit dem unverwechselbaren Titel Purple Moon gilt Sansaa nun als vielseitiger Insider-Tipp auf europäischen und afrikanischen Bühnen. 2019 erhielt die Kölnerin den renommierten Pop NRW Preis als beste Newcomerin. Bevor Ende 2020 ihr Debütalbum erscheint, bringt sie die Energie der Sonne ins Schauspielhaus.

TERMIN
Freitag, 09. Oktober 2020