THEATER DORTMUND

QUEER-FESTIVAL-2021 - FutureLovers

Es ist soweit! Zum ersten Mal veranstaltet das Schauspiel Dortmund ein Queer-Festival. 

Der Monat Juni steht alljährlich im Zeichen der „Pride“, dem Monat also, an dem vor 52 Jahren die berühmten Stonewall Riots stattfanden. Die Bar „Stonewall Inn” an der Christopher-Street in New York City wurde zum Zeichen des Widerstands der LGBTQI*-Communities. Jedes Jahr erinnern die Christopher-Street-Days an dieses Ereignis. Doch was ist übrig geblieben vom Widerstand? Und: Welche Menschen werden erinnert, welche Perspektiven werden gesehen und welche Narrative werden gehört, wenn wir aus der Zukunft in die Gegenwart blicken?

Die erste Ausgabe findet in diesem Jahr – komplett digital – unter dem Titel FutureLovers statt. An vier Tagen wird das Schauspiel Dortmund einen Raum für queere Perspektiven schaffen.

Festival – Kurator*innen
Alina Aleshchenko, Megha Kono – Patel, Christopher – Fares Köhler und Kirsten Möller

TERMINE
Donnerstag 24.06.2021
17:00 Uhr Eröffnungs – Kick-Off // Grußworte // Vortrag Jayrôme C. Robinet
18:00 Uhr Queere Perspektiven im Ruhrgebiet – aus der Reihe Futur III
19:00 Uhr GLITTER* – Ein Gespräch
21:00 Uhr UND IHR WOLLTET TANZEN, ALSO: TANZT TANZT! – Ein Dancefloor in Progress 

Freitag, 25.06.2021
10:00 Uhr Durch die Stadt mit. – Episode H. – aus der Reihe Dynamite digital
18:00 Uhr„Theater als (Verun-)Möglichkeitsraum“ – aus der Reihe Futur III
19:00 UhrMWINDA – Solo-Musical von Peter Ekemba (Dortmund Goes Black)
20:15 Uhr Nachgespräch zu MWINDA

Samstag, 26.06.2021
10:00 Uhr Durch die Stadt mit. – Episode L. – aus der Reihe Dynamite digital
12:00 Uhr Ballroom Culture & Vogue Fem Performance Workshop mit ZOE (per Zoom), Anmeldung alopper@theaterdo.de
18:00 Uhr Kunst als Praxis der Selbstermächtigung – aus der Reihe Futur III
19:00 UhrLet’s Have a Talk – Ein Gespräch über die deutsche Ballroom-Szene mit dem House of Saint Laurent
21:00 UhrFutureLove – MiniBall –Eine Ballroom Performance 

Sonntag, 27.06.2021
10:00 Uhr  Durch die Stadt mit. – Episode H. – aus der Reihe Dynamite digital
12:00 Uhr CREATIVE WRITING WORKSHOP mit Ajayini Sathyan (per Zoom, limitierte Teilnehmendenzahl), Anmeldung alopper@theaterdo.de
15:00 Uhr Vernetzungstreffen
19:00 UhrFUTUR III – Film Screening, Anmeldung alopper@theaterdo.de
20:45 Uhr Nachgespräch zum Film // Wrap Up Festival

https://blog.schauspieldortmund.de/queer-festival/queer-festival/

DYNAMITE DIGITAL: DON'T CALL ME ANGEL - MYTHOS HEXE

Willkommen im Reich der Obskurität. TV-Star Elizabeth Clarke begibt sich in ihrer brandneuen Show auf die Suche nach mysteriösen Ikonen der Gegenwart. Ganz oben auf ihrer Liste: Die Hexe. Sie ist sowohl historische Figur, popkulturelles Phänomen als auch feministisches Symbol und treibt ihren Spuk in unser aller kollektiven Fantasie. Warum ist die Hexe so angesagt? Ist Ideologie Magie? Gibt es neoliberale Narrative und wenn ja, wie erkennt man sie? Und was hat Elon Musk damit zu tun? Elizabeth Clarke fürchtet sich nicht nach Antworten im Dunkel zu suchen. Ein Heraufbeschwören in Form einer kritischen Analyse.

Das digitale Dynamite von Lola Fuchs in Zusammenarbeit mit Tobias Hoeft (Video) und Kirsten Möller (Dramaturgie) ist on demand auf dem Blog des Schauspiel Dortmund zu sehen.

TERMIN
Donnerstag, 27.05.21, 19.00 Uhr – online

https://blog.schauspieldortmund.de/category/dynamite/

PARADISE NOW – WELCOME TO PARADISE

Eine abgefilmte Rauminstallation vom Jugendclub des Schauspiel Dortmund
Stell dir vor, es gibt das Paradies wirklich und es ist ein Café und es heißt Café Paradiso! Und Tante Rüdiger betreibt das Café.
Und jetzt landest Du dort und alles kommt, wenn du es dir wünschst, fehlende Gerichte erscheinen plötzlich auf der Speisekarte, wenn du
daran denkst, die Gesprächspartner*innen, die du im wahren Leben vermisst, sind einfach da und endlich du hast endlich Ruhe vor allem, was dich verfolgt und unsicher macht.

Stellt euch doch mal so ein Leben vor. Langweilig. Denn das Paradies kann nur existieren, wenn alle die gleiche Vorstellung vom Paradies haben und vom perfekten Leben. Und das würde heißen, wir müssten alle gleich sein. Deshalb stellen wir uns in unserem Paradies ein Känguru vor, welches die paradiesische Ruhe stört und alles auf den Kopf stellt.

Paradise Now – Welcome to Paradise ist eine performative Installation, entwickelt aus selbstgeschriebenen Texten des Jugendclubs und unter Einfluss eines Kängurus.

Mit
Emelie Beckert, Gwendolyn Bialluch, Lara Buschmann, Hannah Flottmann, Helen Hagedorn, Maik Michallik, Tanja Shostak

Installation Elizaweta Veprinskaja
Schreibcoaching Lorenz Hippe
Regie Sarah Jasinszczak
Choreografie Birgit Götz
Regieassistenz, Film & Schnitt Friederike Krah

TERMINE
Samstag, 15.05.21, 18:00 Uhr auf YouTube –Filmpremiere während des UnruhR Festivals

Geplante Termine zur Begehung der Rauminstallation
Mi, 02.06.21 (Studio) ab 17:00 Uhr
Do, 03.06.21 (Studio) ab 17:00 Uhr.

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/paradise-now-welcome-to-paradise/

SOFTMO(U)TH

3 #MYSTERY
Ich bin Softmo(u)th, Eure MC, Eure Motte of Ceremony, Ich kenne mich mit emotions aus.

LACRIMOSA. LACRYPHAGY

When Species Meet
In der neuen Recherchereihe zu „New Kinships / Neue Verwandtschaften“ sucht das Schauspiel Dortmund nach neuen Kollaborationen, anderen Kommunikationsformen und Symbiosen mit dem Nicht-Menschlichen. In Anlehnung an post-humanistische Konzepte wie etwa von Donna Haraway oder Rosi Braidotti fragen wir danach, was wir von unseren tierischen Gefährt*innen lernen und wie wir uns anderen Spezies verwandt machen können.

Wie kommunizieren Pilze? Wie kann man sich tentakuläres Denken vorstellen? Welche Symbiosen gehen wir mit unseren Bakterienkulturen ein? Und was hat das alles mit der Figur des Cyborgs zu tun?

Den Anfang macht Antje Prust mit ihrer performativen Inkarnation als Motte Softmo(u)th, die sich in einer Reihe von ASMR-Videos mit unterschiedlichen Transformationen und Metamorphosen beschäftigt: von der Raupe, die aus dem Ei schlüpft über den Moment der Verpuppung und den Zustand der Chrysalis, der eigentlichen Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling bis zum finalen Schlüpfen des Falters.
Es ist ein Versuch, bei dem der Mensch nicht im Mittelpunkt steht, sondern mit dem Anderen koexistiert. Wenn Tiere und Menschen als Kollaborateure zusammenkommen, trifft unterschiedliches Wissen aufeinander. Die Erfahrung des Sinnlichen und des Sinnvollen verändert sich. Zuhören, atmen, wissen, fragen. Als Metamorphosen-Mediatorin lädt sie ein in ihren Kokon, in dem wir uns fragen: Was können wir vom Motte-sein lernen? In verschiedenen Videos und Instaposts influenced Softmo(u)th die Zuschauer*innen in eine Perspektivverschiebung.

Von und Mit: Antje Prust
Kamera: Tobias Hoeft, Daniela Sülwold
Schnitt: Antje Prust
Ton: Daniela Sülwold
Dramaturgie: Kirsten Möller, Hannah Saar
Regieassistenz: Anna Tenti
Ausstattungsassistenz: Christiane Thomas, Meike Kurella

TERMIN
Donnerstag, 13. Mai 2021, 19:00 Uhr – online

https://blog.schauspieldortmund.de/category/new-kinships/softmouth/

Oxana Chi @ COLLOQUE ATELIER DE LA DANSE N°8 – Cannes, Foto: Layla Zami

DO GOES BLACK

Die Idee der Salongespräche ist es einen Einblick in Arbeitsweisen, Gedanken, Visionen und Hoffnungen internationaler Schwarzer Künstler*innen und deutscher Schwarzer Künstler*innen zu bekommen. Dieser Einblick wird unterstützt durch Ausschnitte aus ihrem Kunstschaffen. Moderiert werden die Salongespräche, von der im Ruhrgebiet sozialisierten und mittlerweile in New York ansässigen Tänzerin, Choreographin und Kuratorin Oxana Chi.

Die Links zu den Gesprächs-Plattformen werden spätestens 5 Minuten vor Veranstaltungsbeginn unter der dem jeweiligen Programmpunkt auf dieser Seite veröffentlicht – auch ohne vorherige Anmeldung.

1. Salongespräch zum Thema „May Ayim, Schwester und Inspirationsquelle“
Am 05.05.2021, lädt Oxana Chi Dr. Layla Zami, Poetin, Akademikerin und Musikerin aus Brooklyn und Paris, sowie Stefanie-Lahya Aukongo, Autorin und Kuratorin aus Berlin zum ersten Salongespräch ein und spricht über Maélys Dja, Musikerin und Performance Künstlerin aus New York (Gast am 09.01.2022).

2. Salongespräch zum Thema „Empowern, erinnern und Geschichte selbst bestimmen“
Am 10.10.2021, lädt Oxana Chi Nia Shand und Ness White, Tänzerinnen und Poetinnen aus New York und Andre Daughtry, Filmemacher aus New York ein.

3. Salongespräch zum Thema „Every month is Black Women Power Month“
Am 09.01.2022, lädt Oxana Chi Maélys Dja, Musikerin und Performance Künstlerin aus New York und Korina Isler, Malerin und Schriftstellerin aus Washington DC ein.

https://blog.schauspieldortmund.de/category/do-goes-black/

 

17×1 GOES DIGITAL

In 17×1 stellt sich das neue Ensemble vor – als Künstler*innen und als Teil einer Teamschaft. Sie zeigen, wer sie sind, was sie wollen und was sie mögen. Konzipiert als Live- Abend in drei Touren durch das ganze Schauspielhaus, kommt 17×1 jetzt in adaptierter Form auf die Bildschirme dieser Welt. In #1 stellen sich die Schauspieler*innen Raphael Westermeier, Antje Prust, Anton Andreew und Valentina Schüler vor.

Nachgespräche der etwas anderen Art mit den Schauspieler*innen der Tour und dem Team des Schauspiel Dortmund gibt es dann in der „Digitalen Kantine“ immer am Tag der Veröffentlichung ab 20 Uhr.

#1 von 17×1
Antje Prust, Anton Andreew, Raphael Westermeier und Valentina Schüler.
Freitag, den 12.3.21 ab 19.00 Uhr

#2 von 17×1
Nika Mišković, Adi Hrustemović, Marlena Keil und Linus Ebner
Freitag, den 09.04.21 ab 19.00 Uhr

#3 von 17×1
Sarah Yawa Quarshie, Bettina Engelhardt, Christopher Heisler und Ekkehard Freye
Freitag, den 14.05.21. ab 19.00 Uhr

https://blog.schauspieldortmund.de/17×1/

KLASSE!

Eine Gesprächsreihe am Schauspiel Dortmund
Begleitend zu der Produktion „Der Platz“

Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux begibt sich in Der Platz in eine literarische Auseinandersetzung mit der Beziehung zu ihrem verstorbenen Vater und ihren Herkunftsverhältnissen. Die Regisseurin Julia Wissert wird sich in einer theatralen Recherche mit den Themen Herkunft und Klasse auseinandersetzen.

Auf Grund der Corona-Pandemie musste die Uraufführung von Der Platz auf die nächste Spielzeit verschoben werden. Doch das Produktionsteam befindet sich derzeit in einem intensiven Rechercheprozess. Im Rahmen der Recherchephase finden im März vier Expert*innengespräche per Zoom statt. Die Expert*innengespräche werden von dem Produktionsteam moderiert.

Klasse! #1
10.3. 19.30 Uhr: Was ist eigentlich Klassismus – und was hat das mit uns zu tun?
Input von und Gespräch mit Tanja Abou, moderiert von Marlena Keil (Schauspielerin) und Hannah Saar (Dramaturgin)

Klasse! #2
11.3. 19.30 Uhr: Klasse, Milieu, Habitus – und der Mythos Bildung
Input von und Gespräch mit Aladin El-Mafaalani, moderiert von Antje Prust (Schauspielerin) und Julia Wissert (Regisseurin)

Klasse! #3
17.3. 19.30 Uhr: Grenzen der Demokratie – Teilhabe als Verteilungsproblem

Input von und Gespräch mit Stephan Lessenich, moderiert von Lola Fuchs (Schauspielerin) und Raphael Westermeier (Schauspieler)

Klasse! #4
18.3. 19.30 Uhr: Streulicht
Input von und Gespräch mit Deniz Ohde, moderiert von Linda Elsner (Schauspielerin) und Mervan Ürkmez (Schauspieler)

TEAM:
Regie Julia Wissert
Bühne För Künkel
Kostüm Mascha Mihoa-Bischoff
Sound Houwaida Goulli
Dramaturgie Hannah Saar

https://blog.schauspieldortmund.de/category/der-platz/

Die Dortmunder Ensemblemitglieder Valentina Schüler, Marlena Keil, Linda Elsner, Sarah Yawa Quarshie, Lola Fuchs, Antje Prust (v.l.) gestalten die “Frauen*ThemenTage” mit.
Bild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): David Uzochukwu

FRAUEN*THEMENTAGE

Einen Einblick in die verschiedenen Themen, die die Frauen* am Schauspiel Dortmund interessieren, gibt es als Einstimmung am Wochenende vor dem Internationalen Frauen*tag im Digitalen Spielplan.

TERMINE
Samstag, 6. März 2021
17:00 Uhr: Diskurs-Reihe “Du und Ich = Wir?”
Thematisch geht es um “Queere (Sorge-) Arbeit” mit Francis Seeck und Valentina Schüler.

18:30 Uhr: Mutter-Sein in weißen Institutionen“ mit Megha Kono-Patel und Karima Benbrahim

20:00 Uhr: „Was ist bitteschön eine ‚Karriere-Frau‘?“ mit Julia Wissert und Lana Idriss

22:00 Uhr: „Let’s shake it off“, gemeinsame Party im virtuellen Raum

Sonntag, 07. März 2021
ab 11:00 Uhr: “Auf die Straße?!?” mit einem Audio-Videoguide

17:00 Uhr: “Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen” Live-Stream-Lesung auf der großen Bühne.

ab 19:00 Uhr:
“How To Be A Sister”, fünfminütiger Kurzfilm von Azeret Koua mit Sarah Yawa Quarshie

“Monsterhood Part II. Sennentuntschi, a cultural appropriation”25-minütiger Performance-Film von Latefa Wiersch.

Alle Veranstaltungen am 6. und 7. März finden digital und kostenfrei statt und sind bis einschließlich 8. März online verfügbar. Weitere Infos und Links sind auf der Webseite des Theater Dortmund sowie dem Blog des Schauspiel Dortmund zu finden.

https://blog.schauspieldortmund.de/

TAGE DER JÜDISCH-MUSLIMISCHEN LEITKULTUR • GEGENWARTSBEWÄLTIGUNG

Lesung und Gespräch mit dem Autor Max Czollek

Die Tage der jüdisch-muslimischen Leitkultur feiern vom 3. Oktober bis 9. November 2020 die Vielfalt in Deutschland. Gefeiert wird Vielfalt, die weit  über die jüdisch, muslimische hinausgeht und die queere, kurdische, afrodeutsche, atheistische Perspektiven miteinschließt.

Die Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur finden als dezentraler Kongress vom 3. Oktober bis 9. November 2020 in Deutschland, Schweiz und Österreich statt. Das Projekt befindet sich in Trägerschaft der Leo Baeck Foundation.

TERMIN
05. November 2020, 20:00 Uhr – Ausfall

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/tage-der-juedisch-muslimischen-leitkultur-gegenwartsbewaeltigung/

TAGE DER JÜDISCH-MUSLIMISCHEN LEITKULTUR • GHETTOLEKTUELL

Idil Baydar aka Jilet Ayse

Die Tage der jüdisch-muslimischen Leitkultur feiern vom 3. Oktober bis 9. November 2020 die Vielfalt in Deutschland. Gefeiert wird Vielfalt, die weit  über die jüdisch, muslimische hinausgeht und die queere, kurdische, afrodeutsche, atheistische Perspektiven miteinschließt.

Die Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur finden als dezentraler Kongress vom 3. Oktober bis 9. November 2020 in Deutschland, Schweiz und Österreich statt. Das Projekt befindet sich in Trägerschaft der Leo Baeck Foundation.

TERMIN
06. November 2020, 19:30 Uhr – Ausfall

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/tage-der-juedisch-muslimischen-leitkultur-ghettolektuell/

FUTUR III: IM BAUCH DER KÖNIGIN

Lesung und Gespräch mit der Autorin Karosh Taha

Die Reihe FUTUR III fragt nach offenen Denk-Räumen, in denen Zukunft etwas anderes sein kann als die Verlängerung der Gegenwart.

TERMIN
Mittwoch, 11. November 2020, 20:00 Uhr – Ausfall

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/futur-iii-im-bauch-der-koenigin/

GARAGEN XTRAVAGANZA

This is not a Ballroom! This is not a Party !

In Kooperation mit dem Kollektiv Because the Night Belongs to Lovers und in Zusammenarbeit mit The Kiki House of Solar, Akteur:innen aus der Ballroom und Voguing Tanz-Szene verwandeln wir für einen Abend das Parkhaus in einen glamourösen Runway.

In der Garagen Xtravaganza begegnen sich die unterschiedlichsten Gemeinschaften der LGBTQAI* kreativen Szene und schaffen gemeinsam einen neuen dritten Raum. Über die kraftvolle Präsenz der Performances erinnern sie stilvoll und leidenschaftlich an die Vergangenheit und existieren durch den starken Ausdruck ihrer Bewegungen in der Gegenwart.

Mit Beats, Lectures, Kostümen und Performances werden an diesem Abend Geschichten erzählt, die dazu einladen, eine eventuell noch nicht bekannte tänzerische als auch performative Form der Kommunikation kennenzulernen.

Konzept & Idee Bernice Lysania Ekoula Akouala, Christopher-Fares Köhler, Kirsten Möller
In Kooperation mit Because the Night Belongs to Lovers, The Kiki House of Solar
Der Fem Vogue Elements Workshops wird geleitet von Zoe
Künstlerische Produktionsleitung Alina Aleshchenko

TERMINE
Freitag, 23. Oktober 2020, 21:00 Uhr

Sonntag, 15.November 2020,
Performance-Künstlerin Zoe  wird im Rahmen der dreiteiligen Reihe der Garagen Xtravaganza im Fem Vogue Elements Workshops Basisschritte des Voguings vermitteln.

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/garagen-xtravaganza/

mit Adi Hrustemovic. Foto: Birgit Hupfeld

2170 – WAS WIRD DIE STADT GEWESEN SEIN, IN DER WIR LEBEN WERDEN?

Die Eröffnungspremiere von Julia Wissert stellt Dortmund  – seine Geschichte und Zukunft – ins Zentrum. Wie werden wir uns in Zukunft an Dortmund erinnern? Welche Spuren der Geschichte liegen unter dem Pflaster und welche Erinnerungen nehmen wir mit in die Zukunft? Und vor allem: wie schreiben wir Geschichte? Wer spricht und wer hat nichts zu sagen? Was können wir hörbar machen und wie schreiben wir in Zukunft eine andere Geschichte?

Mit diesen Fragen luden wir fünf Autor:innen nach Dortmund ein und sie fanden spannende Orte und Geschichten. Der Abend beginnt am Schauspiel, dann  bewegen wir uns in kleinen Gruppen in drei Stationen durch die Stadt um gemeinsam auf dem Platz der Alten Synagoge (Opernvorplatz) den Abend zu beenden.

Akın Emanuel Şipal gründet eine neue Republik: eine Republik der Dichter:innen und Denker:innen, die die Geschichten ihrer Herkunft einschreiben in ihre Zukunft. Der Text wird an der Katharinentreppe zwischen Stadtbibliothek und Fußballmuseum inszeniert. Ivana Sajko erzählt von der Ankunft und der Hoffnung auf eine Zukunft, die anders und besser sein soll als die Gegenwart. Recherchiert hat sie in der Nordstadt und erleben können wir diese Geschichte am Hinterausgang des Hauptbahnhofs. Mit Karosh Taha und ihrem Text gehen wir in die Kielstraße 26, zum sogenannten Horror-Hochhaus und hören Geschichten aus der Zukunft und der Vergangenheit des Hauses. Am Platz der Alten Synagoge, dem heutigen Opernvorplatz, erinnert Sivan Ben Yishai in ihrem Text an die Zerstörung der Synagoge am Hiltropwall. Sie schlägt einen Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft und bis zum Neustart des Theaters. Luna Ali schließlich schafft mit ihrem Text eine Verbindung zwischen den Orten: mit ihr reisen wir durch  die Stadt und die Zeit. Und kein anderer als der mythologische Vogel Phönix, der für die ewigen Wiederkehr und den Wandel steht, könnte besser  durch Dortmund führen. Zusammen mit zwei magischen Stadtplaner:innen ist der Phönix unser Reiseleiter durch Zeit und Raum.

Mit dieser außergewöhnlichen Theaterarbeit laden wir die Dortmunder:innen ein, ihre Stadt und ihr Theater neu zu entdecken. Denn gerade jetzt, in diesen schwierigen Zeiten, ist es wichtig, zusammenzuhalten und in Abstand und Distanz dennoch Begegnungen und Austausch zu ermöglichen. Wir schützen die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten und freuen uns auf Sie.

Konzept und Idee Sabine Reich, Julia Wissert
Regie Julia Wissert
Bühne / Lichtdesign Joseph Wegmann
Mitarbeit Bühne / Lichtdesign Christoph Buchegger, Elizaweta Veprinskaja
Kostüme För Künkel
Dramaturgie Christopher-Fares Köhler, Sabine Reich
Komposition / Sound Justyna Stasiowska
Choreografie Dominika Knapik
Video Tobias Hoeft, Daniela Sülwold
Choreinstudierung Florian Hein
Künstlerische Produktionsleitung Alina Aleshchenko
Regieassistenz Azeret Koua
Kostümassistenz Nicola Gördes
Inspizienz Ralf Kubik, Jutta Maas
Soufflage Ruth Ziegler
Regie-  & Dramaturgiehospitanz Christian Feras Kaddoura, Laura Kolbach

MIT
Anton Andreew, Alexander Darkow, Bettina Engelhardt, Christopher Heisler, Adi Hrustemović, Nika Mišković, Sarah Yawa Quarshie, Valentina Schüler
und dem Dortmunder Sprechchor

(Desiree Baier, Angelika Bammann, Sabine Bathe-Kruse, Anne Grundmann, Udo Höderath, Henri Hoffmann, Peter Jacob, Shiva Jahanbakhsh, Friederike Krah, Sylvia Reusse, Traudel Gundula Richard, Karin Rolka-Thomas, Petra Roth, Jörg Schöbel, Bärbel Schreckenberg, Christoph Schubert, Ulrike Späth, Gisela Tripp, Emma Uflacker, Sabine Weiland, Angelika Willers)

TERMINE
29., 30.9., 1., 2., 3.10.2020
Weitere Termine sind in Planung.

https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/2170-was-wird-die-stadt-gewesen-sein-in-der-wir-leben-werden/

Kaleo Sansaa © Catchingold

FUTUR III: KONZERT VON KALEO SANSAA

Die Künstlerin Kaleo Sansaa beschreibt die Sonne als ihre größte Inspiration. „Sun-Drunk Sound“ und „Solar-Based Hip-Hop“ nennt sie ihren hypnotisierenden und meditativen Musik-Stil und würdigt die Sonne auch in ihrem Namen: SAN=SUN (dt. „Sonne“) und „SAA“ (Swahili für „Zeit“).

Seit der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP mit dem unverwechselbaren Titel Purple Moon gilt Sansaa nun als vielseitiger Insider-Tipp auf europäischen und afrikanischen Bühnen. 2019 erhielt die Kölnerin den renommierten Pop NRW Preis als beste Newcomerin. Bevor Ende 2020 ihr Debütalbum erscheint, bringt sie die Energie der Sonne ins Schauspielhaus.

TERMIN
Freitag, 09. Oktober 2020