MÜLHEIM A. D. RUHR

OVERDOSE – THE SHOW OF PAIN AND JOY

KAINKOLLEKTIV / COLLECTIVE MA’LOUBA / BOAT PEOPLE PROJEKT
ONLINE-PERFORMANCE

Möchtest du uns in den Kaninchenbau folgen? Dort gibt es Geschichten und Momente zu entdecken. Manche gut. Manche schlecht. Manche nichts von beidem. Präsentiert von stimmlosen Sänger*innen, zerrissenen Schauspieler*innen und Nicht-Performer*innen. Eine theatrale Installation, in der Sie sich im eigenen Tempo bewegen können. In arabischer, englischer, französischer und deutscher Sprache.

Gemeinsam erschaffen die drei Theaterkollektive boat people projekt, Collective Ma’louba und kainkollektiv eine vielstimmige Performance.

TERMINE
Freitag, 18. Dezember 2020 | 20.00 Uhr PREMIERE
Samstag, 19. Dezember 2020 | 20.00 Uhr

INFO
Deutsch, Englisch, Arabisch und Französisch

ORT
Ringlokschuppen | Am Schloß Broich 38 | 45479 Mülheim an der Ruhr

https://www.ringlokschuppen.ruhr/produktionen/spielzeit-2020-2021/koproduktionen-2020-2021/overdose-the-show-of-pain-and-joy

Eröffnung vier.zentrale – Foto: Björn Stork

VIER.ZENTRALE

Die dezentrale heißt jetzt vier.zentrale! Die neue Mülheimer Theaterallianz vier.ruhr (Theater an der Ruhr, Mülheimer Theatertage „Stücke“, Ringlokschuppen Ruhr) verbündet sich mit dem Bildungsnetzwerk Innenstadt und der Silent University. Gemeinsam haben sie einen Raum für das Zusammenspiel von Theater, Stadt und Gesellschaft in der Mülheimer Innenstadt eröffnet. Ein zentraler Ort für Austausch, Gespräche, interkulturelle Begegnung und Kunst. Ein Ort für Integration und Beratung von Migrant*innen für Migrant*innen.

Eröffnung am 05.09.2020

TERMINE

https://vier.ruhr/vier-zentrale/

DAS DEKAMERON

Ein Virus kennt keine Grenzen. Aber die Grenzen werden geschlossen wie die Türen von Kinos und Theatern, Sportarenen und Spielplätzen, Cafés und Bars und zuletzt der Wohnungen. In dem Moment, wo wir der lebendigen Öffentlichkeit entsagen müssen, ziehen wir uns nicht auf uns selbst zurück, sondern wagen ein gemeinsames Experiment. Wir laden Künstler*innen ein, DAS DEKAMERON nach Boccaccio als digitales  Live-Theater frei zu umkreisen. In dieser Zeit begegnen sich die verschiedensten Künstler*innen der Mülheimer Theaterstadt in der Quarantäne. Die Frage, die sich aufdrängt: Was verbindet uns?

Kurz nachdem 1348 die Pest Florenz heimsuchte, veröffentlichte Giovanni Boccaccio seine Novellensammlung Das Dekameron. In der Rahmenerzählung flüchten sieben Frauen und drei Männer vor dem schwarzen Tod in ein Landhaus. Unfähig das Haus zu verlassen, beginnen sie sich gegenseitig Geschichten zu erzählen, in denen mit der wankenden Ordnung, neuen Liebesbeziehungen und sozialer Fantasie gespielt wird. Wir haben zehn künstlerische Teams, die Theater an der Ruhr, Ringlokschuppen Ruhr und den Mülheimer Theatertagen nahestehen, dazu eingeladen, jeweils eine Folge der Serie zu gestalten. In unserer Pilotfolge stellen sich alle beteiligten Künstler*innen vor und geben einen Eindruck davon, wie es in den kommenden Wochen zugehen könnte. Das Projekt ist die Vision einer ausufernden Interdisziplinarität, bei der Schauspieler*innen, Performer*innen, Autor*innen, Künstler*innen, Denker*innen, Träumer*innen, Menschen aus unterschiedlichsten Städten und aus verschiedenen Ländern über elf Wochen hinweg im virtuellen Raum zusammenkommen und live eine eigene Welt entwerfen.

Dabei sind unter anderem: Martin Ambara, CocoonDance, Roberto Ciulli, Albrecht Hirche, Caren Jeß, kainkollektiv, K-G-I, Anna Kpok, Konstantin Küspert, Ma’louba, Mehdi Moradpour, Philipp Preuss, Nele Stuhler, sputnic, subbotnik sowie das Ensemble des Theater an der Ruhr.

Digitales Livetheater

10 Folgen, Donnerstags um 21 Uhr
Pilotfolge: 16. April 2020, 21 Uhr
23. April 2020, 21 Uhr
30. April 2020, 21 Uhr
07. Mai 2020, 21 Uhr
14. Mai 2020, 21 Uhr
21. Mai 2020, 21 Uhr
28. Mai 2020, 21 Uhr
04. Juni 2020 , 21 Uhr
11. Juni 2020 , 21 Uhr
18. Juni 2020 , 21 Uhr
25. Juni 2020 , 21 Uhr

https://vier.ruhr/

StückeWerkstatt

Im Rahmen der StückeWerkstatt arbeiten 4 Autor*innen gemeinsam mit 4 Regisseur*innen frei von Zeit- und Konkurrenzdruck an einem Theatertext und dessen Umsetzung. Erfahrene Mentor*innen begleiten die Arbeit und renommierte Theaterhäuser geben den Tandems Raum, die Texte zu erproben.

Die Teilnehmer*innen der Mülheimer StückeWerkstatt 2020/21 sind:

Caren Jeß mit Petra Schönwald, Partner-Theater: Schauspiel Stuttgart

Anne Lepper mit Alia Luque, Partner-Theater: Schauspiel Hannover

Mehdi Moradpour mit Rieke Süßkow, Partner-Theater: Schauspielhaus Wien

Nele Stuhler mit Franz Xaver Mayr, Partner-Theater: Residenztheater München

Ein Projekt der Mülheimer Theatertage „Stücke“ in Zusammenarbeit mit dem Drama Forum Graz und dem Deutschen Literaturfonds e. V.

https://vier.ruhr/projekte/

Römer, Herzog  © Fersterer

UNTERWERFUNG / GEGEN DEN STRICH

Houllebecq // Huysmans

Verzweifelt und zynisch haben Jean Floressas Des Esseintes, magenkranker Adelsspross mit Hang zum Spleen, und Francois, abgehalfterter Professor für Literatur mit Vorliebe für junge Studentinnen, mit der Welt abgeschlossen. Die Protagonisten aus

Joris-Karl Huysmans Dekadenzroman „Gegen den Strich“ (1884) und Michel Houellebecqs Skandalroman „Unterwerfung“ (2015) sitzen beide an reich gedeckter Tafel und doch verzehren sie sich nach etwas, das ihren Hunger nach Sinn stillt. Während der eine
dabei den radikalen Rückzug aus der Gesellschaft zelebriert, sieht sich der andere einem fundamentalen Systemwandel unter dem Vorzeichen des politischen Islam gegenüber.
Ein europäisches Menü in zwei Zeiten und fünf Gängen.

Regie: Philipp Preuss

27.02.2020, 19:30 Uhr
28.02.2020, 19:30 Uhr
29.02.2020, 19:30 Uhr
05.03.2020, 19:30 Uhr
06.03.2020, 19:30 Uhr
07.03.2020, 19:30 Uhr

Titanic Ensemble Herzog © F. Götzen

DER UNTERGANG DER TITANIC

Eine Komödie

von Hans Magnus Enzensberger

Zwei Stunden und vierzig Minuten dauerte 1912 der tatsächliche Untergang der Titanic, zuvor als Wunderwerk der Technik gefeiert, als Inkarnation des Fortschritts und noch heute geht dieser Dampfer immer wieder unter. Hans Magnus Enzensberger beschreibt in dreiunddreißig Gesängen diesen Untergang in verschiedenen Zeiten zwischen 1912 und 1978, als der Autor den Text beendete. Ebenso wechseln die Orte: Berlin, Havanna, dort hatte der Autor Ende der sechziger Jahre einige Monate verbracht, und auf den verschiedenen Decks der Titanic, die die sozialen Klassen auf dem Schiff trennten und damit auch die Chancen, auf eines der Rettungsboote zu gelangen.

Die Komödie ist ebenso ein Geisterschiff, die wie die untergehende Titanic durch die Jahrzehnte fährt und fährt – bis heute.

TEAM

Regie PHILIPP PREUSS
Bühne RAMALLAH AUBRECHT
Dramaturgie SVEN SCHLÖTCKE
Kostüm EVA KAROBATH
Video KONNY KELLER
Licht JOCHEN JAHNCKE
Musik KORNELIUS HEIDEBRECHT
Musik HENNING NIERSTENHÖFER
Regieassistenz TOBIAS STÖTTNER

BESETZUNG

PETRA VON DER BEEK, SIMONE THOMA, DAGMAR GEPPERT, GABRIELLA WEBER, ALBERT BORK, GÜNTHER HARDER, KLAUS HERZOG, FABIO MENÉNDEZ, STEFFEN REUBER,  RUPERT J. SEIDL

TERMINE

15.11.2019, 19:30 Uhr
23.11.2019, 19:30 Uhr
24.11.2019, 18:00 Uhr
28.11.2019, 19:30 Uhr
30.11.2019, 19:30 Uhr
29.12.2019, 18:00 Uhr

https://www.theater-an-der-ruhr.de/repertoire/der-untergang-der-titanic