Das W - Zentrum für urbanes Zusammenleben

DIE "MAHLZEIT" IST ZURÜCK!

Die Mahlzeit ist zurück! Passend zum Herbstbeginn decken wir endlich wieder den Tisch mit einer warmen Suppe für Sie:

Zu einer Mahlzeit zusammenzukommen stiftet Gemeinschaft. Das Projekt Das W möchte Ihnen in Kooperation mit dem SCI:Moers die Möglichkeit bieten, mit anderen Menschen bei einem guten Gericht zu plaudern, eine Pause von Alltag und Arbeit zu nehmen und sich etwas Gutes zu tun. Jeden Mittwoch laden wir Sie zu einer köstlichen Suppe zu uns ins Wallzentrum ein. Nehmen Sie sich eine warme Schale, dazu ein Getränk, und kommen Sie an einem unserer gedeckten Tische mit bekannten und bis gerade noch unbekannten Menschen zwanglos ins Gespräch – oder genießen Sie einen Moment des Rückzugs ganz für sich. Immer wieder werden ein Koch/eine Köchin und Bürger*innen aus Moers und Umgebung ein Rezept spenden, das ihm/ihr besonders am Herzen liegt. Beim Ausgeben der Suppe unterstützt uns das ZWAR-Netzwerk Moers-Mitte.  Übrigens wird das Gericht auf Spendenbasis ausgeschenkt – zahlen Sie, was es Ihnen wert ist und was Sie geben können.

TERMINE
Ab 28. Oktober jeden Mittwoch von 12:30 bis 14:30 Uhr

https://www.dasw.de/kalender/mahlzeit-der-gedeckte-tisch-im-w/

LESEREIHE "SOCIÉTEE FANTASTIQUE NO. 2: DAS KOSMISCHE GRAUEN"

Kurz vor Halloween begegnen Roman Mucha und Matthias Heße dem Menschenhasser und einflussreichstem Horrorautor des 20. Jahrhunderts: Howard Phillip Lovecraft. That is not dead which can eternal lie / And with strange æons, even death may die.

Sociétee Fantastique ist die neue Lesereihe für phantastische Literatur, präsentiert von Matthias Heße, Roman Mucha und Gästen. Ob Sci-Fi, Gothic, klassische Fantasy oder undergroundiger Horror, große Namen oder unbekannte Autor*innen, Literarisches oder Groschenheft: Die Sociétee lädt einmal monatlich zum eskapistischen Crossover ins W. Geheimtipps aus dem Publikum sind willkommen! An: societeefantastique@gmail.com

TERMIN
21. Oktober, 19:30 Uhr

https://www.dasw.de/kalender/societee-fantastique-no-2-daskosmischegrauen/

GREEN WALL: WORKSHOP URBANE BEGRÜNUNG

In Kooperation mit der HS Niederrhein, Fachbereich Social and Urban Design

Wir starten das Projekt „Green Wall“! In einem mehrstündigen Workshop stellen Sie eigene Moosbilder und Kräuterregale her, die als fertige Module an den Wänden des Wallzentrum-Innenhofs angebracht werden. Die erste kleine „Grüne Lunge“ im Moerser Wallzentrum mit Potenzial für mehr. Moosbilder und Kräuterregale für die Umwelt? Stadtbegrünung in Form eigens gebauter Pflanzkästen kann in Form von Luftreinigung durch Pflanzen nicht nur gesundheitsfördernde Aspekte haben, sondern beispielsweise durch Wasserspeicherung im Moos auch für eine Milderung des Klimas sorgen. Lernen Sie mehr über die Themen Stadtbegrünung, Green Building und Green Gardening. Und zu Hause? Do it yourself. Nehmen Sie alle Anleitungen und Bauschritte mit in die eigenen vier Wände.

Der Workshop ist kostenfrei, Materialien werden gestellt. Entwickelt und angeleitet wird der Workshop von Studierenden der Hochschule Niederrhein in Krefeld.

TERMIN
17. Oktober, 10-16 Uhr im Innenhof des Wallzentrums (1. OG)

Der Workshop findet coronabedingt mit begrenzter Platzanzahl statt. Bitte melden Sie sich vorab unter greenwallprojekt@gmail.com an.

https://www.dasw.de/kalender/workshop-urbane-begruenung-green-wall/

RESIDENZKONZERT #8
PORTUGAL – NILLESEN – GRAMSS

Der improviser in residence des moers festival, die brasilianische Schlagzeugerin und Sängerin Mariá Portugal, trifft im 8. Residenzkonzert auf zwei absolute Ausnahmemusiker der Kölner Szene: Etienne Nillesen gilt als Meister des präparierten Schlagzeugs und der reduzierten Avantgarde, der aber auch eher klassische Jazzinterpreten wie Simin Tander begleitet. Sebastian Gramss ist nicht nur ein außergewöhnlicher Kontrabassist, sondern auch als Komponist und Bandleader international herausragend.

TERMIN
24.September, 19.00 Uhr

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter thorsten.toepp@moers-festival.de

https://www.dasw.de/kalender/residenzkonzert-8-portugal-nillesen-gramss/

"DER PROCESS" NACH FRANZ KAFKA INSZENIERUNG DES SCHLOSSTHEATER MOERS

An seinem 30. Geburtstag wird Josef K. aus dem Bett heraus verhaftet, ohne sich einer Schuld bewusst zu sein. Ein Jahr lang versucht er vergeblich herauszufinden, warum er angeklagt wird. Dabei sieht er sich einem nicht fassbaren Justizapparat ausgesetzt, der so unscheinbar wie allgegenwärtig ist. Je weiter Josef K. in die albtraumhaft labyrinthische Welt des Gerichts eindringt, desto tiefer greift das Gericht in sein Leben ein. So undurchschaubar der Prozess voranschreitet, so unerbittlich scheint er auf einen Urteilsspruch hinauszulaufen, den Josef K. jedoch niemals erfahren soll. Am Tag vor seinem 31. Geburtstag wird er von zwei Männern abgeholt und in einem Steinbruch vor der Stadt hingerichtet.

Kafkas Text ist von ungebrochener Aktualität und bringt nüchtern und gestochen scharf das Taumeln des Individuums innerhalb der Machtsysteme moderner Gesellschaften auf den Punkt. Wie K. sind auch wir mit einem System konfrontiert, dessen Funktionsweise wir nicht gänzlich durchdringen können, das jedoch zunehmend die Kontrolle über unser Leben übernimmt.

„Der Process“ ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Puppenspieler Joost van den Branden, der wie bereits in „Die Pest“ mit dem Ensemble Spielmöglichkeiten und ästhetische Hybridformen zwischen Menschen und Puppen erforscht. Die aus Papier permanent entstehenden und vergehenden Objekte lassen die Grenzen zwischen Körper und Puppe zerfließen und türmen sich zugleich auf zu neuen, wuchernden Instanzen, durch die hindurch K. nach einem Ausweg sucht.

BESETZUNG
Inszenierung/Textfassung: Ulrich Greb
Bühne & Kostüme: Birgit Angele
Puppencoaching: Jost van den Branden
Dramaturgie: Larissa Bischoff
Ensemble: Patrick Dollas, Matthias Heße, Emily Klinge, Roman Mucha, Elisa Reining

TERMINE
Mi, 9. September 2020, 19:30 Uhr, PREMIERE
Fr, 11. September 2020, 19:30 Uhr, PREMIERE
Mi, 1
6. September 2020, 19:30 Uhr
Fr, 25. September 2020, 19:30 Uhr
So, 27. September 2020, 18:00 Uhr
Sa, 10. Oktober 2020, 19:30 Uhr
Sa, 17. Oktober 2020, 19:30 Uhr
So, 18. Oktober 2020, 18:00 Uhr
Mi, 28. Oktober 2020, 19:30 Uhr

ORT
Wallzentrum (Fashion Boutique)

Eintritt: 24 € // ermäßigt 10 €

https://www.dasw.de/kalender/premiere-der-process/

SOCIÉTEE FANTASTIQUE NO. 1: KONTAKTAUFNAHME

Die erste Begegnung mit einem extraterrestrischen Raumfahrzeug kann aufregend sein, aber auch eine Menge Papierkram mit sich bringen. Vielleicht doch besser so tun, als hätte man nichts gesehen? Geschichten über Wesen aus anderen Welten, von Stanislaw Lem und anderen.

Sociétee Fantastique ist die neue Lesereihe für phantastische Literatur, präsentiert von Matthias Heße, Roman Mucha und Gästen. Ob Sci-Fi, Gothic, klassische Fantasy oder undergroundiger Horror, große Namen oder unbekannte Autor*innen, Literarisches oder Groschenheft: Am 23. September findet der Erstkontakt statt, danach lädt die Sociétee einmal monatlich zum eskapistischen Crossover ins W.

TERMIN
Mi, 23. September 2020, 19:30 Uhr

Eintritt: 5 Euro, Tickets im VVK und an der AK!

https://www.dasw.de/kalender/societee-fantastique/

DISKURS – UTOPIE UND REALITÄT

Als zu Beginn der 1970er Jahren das Wallzentrum in Moers gebaut wurde, entstanden zahlreiche ähnliche Projekte, z.B. das Ihme Zentrum in Hannover. Diese Riesen am Stadtrand waren Ausdruck einer Utopie ihrer Zeit. Wohnen mit Weitblick, ein Ausstattungsniveau auf aktuellem Stand. Innenstadtnah, aber mit zentraler Versorgung und Einzelhandel im Zentrum selbst. Die neue Form des Wohnens versprach lang ersehnten Komfort für Bewohner*innen. Denn hier gab es die Möglichkeit, den veralteten und oft nur mäßig sanierten Häusern der Innenstädte zu entkommen. Zudem wohnte oder arbeitete man in einem Aushängeschild der Stadt.

Mit viel Zuversicht und Engagement setzten Politik und Verwaltung den Bau dieser Zentren einst durch. Großzügig wurde abgerissen, wo neue Erschließungen im Sinne der autogerechten Stadt entstehen sollten. Doch was damals zukunftsverheißend schien, wird heute zum Problem. Die Ehrlichkeit der Konstruktion aus Beton hat ihren Reiz verloren und Gebäude, die als Maschine gedacht waren, funktionieren nicht mehr. Die Realität hat mittlerweile die architektonische Vision eingeholt. Die nahegelegenen Innenstädte sind mittlerweile saniert und attraktiv. Sie sind heute die erste Wahl des Handels und der Gastronomie. In der Folge verwaisten die Gewerbeflächen der Zentren. Leerstand über Leerstand. Von Attraktivität keine Spur mehr.

Verfall, Verwahrlosung und Teilruinen zwingen zum Nachdenken darüber, wie neue Zukünfte dieser Großbauten aussehen können. Ein Abriss wäre zu teuer und noch dazu gesellschaftlich fatal. Denn auch, wenn vieles neu erfunden werden muss, gewohnt wird in diesen Komplexen noch immer. Gebraucht werden daher allmähliche Transformationen statt radikaler Lösungen.

Im W- Zentrum für urbanes Zusammenleben diskutieren wir mit dem Beigeordneten der Stadt Moers, Thorsten Kamp, und dem Berater für nachhaltige Stadtentwicklung Constantin Alexander. Alexander erforschte und initiierte Möglichkeitsräume für das Ihme-Zentrum in Hannover.

TERMIN
Di, 29. September 2020, 19:30 Uhr

MODERATION
Nicolas Beucker (Social & Urban Design, Hochschule Niederrhein, Krefeld)

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter dasw@schlosstheater-moers.de

https://www.dasw.de/kalender/utopie-und-realitaet/

WENN ZUFÄLLIG AUSGEWÄHLTE MENSCHEN DEMOKRATIE GESTALTEN: DAS MODELL BÜRGERRAT

In Kooperation mit dem laboratorium – Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Duisburg-Niederrhein

Im Jahr 2019 haben Mehr Demokratie e.V. und die Schöpflin Stiftung den ersten Bürgerrat zum Thema Demokratie ins Leben gerufen – ein für Deutschland bisher einmaliges Modell-Projekt, in dem per Zufallsauswahl ermittelte Menschen in enger Anbindung an die Politik Lösungen zur Stärkung unserer Demokratie erarbeitet haben. Susanne Dirkner und Petra Koronowski, Teilnehmerinnen des Bürgerrats aus Dortmund, berichten im W – Zentrum für urbanes Zusammenleben für Sie über ihre Erfahrungen.

Coronabedingt begrenzte Platzanzahl.

TERMIN:

Dienstag, 25. August, 18:30 Uhr im W – Zentrum für urbanes Zusammenleben. Freier Eintritt!

https://www.dasw.de/kalender/wenn-zufaellig-ausgewaehlte-menschen-demokratie-gestalten/

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: VERLASSEN – ALTES NEU SEHEN

Eine Fotoausstellung von Andrea Dieren

Verlassene Räume: Vergessen, aufgegeben oder liegen gelassen, nicht mehr beachtet – wenn man hinschaut, erzählen die Räume des Wallzentrums in der Innenstadt von Moers eigene Geschichten. Manchmal erinnern sie an das Bühnenbild einer Theaterinszenierung, manchmal erzählen sie in fast dokumentarischer Anmutung von den letzten Momenten der Betriebsamkeit. Fotografin Andrea Dieren hat im Wallzentrum Moers, dem 1975 als zeittypische Utopie erbauten Einkaufszentrum, Verlassenes fotografiert, das gerade dadurch Neues zulässt.

Dierens Schwarz-Weiß-Fotografien lenken den Blick auf eben jenes, was im Bild wichtig ist: Die Auswahl des Ausschnitts, die Position der Kamera, die Belichtung, die Tiefenschärfe als gestaltende Mittel ergeben ein Bild, das so nur im Moment der Aufnahme existiert hat. So entwickeln die verlassenen Räume und liegengebliebenen Dinge eine eigene Ästhetik, die losgelöst von der früheren Nutzung existiert.

Aufgrund der Situation rund um das Coronavirus findet die Eröffnung im Rahmen eines Hygienekonzepts statt. Deshalb bitten wir Sie, sich für die Eröffnung vorab unter dasw@schlosstheater-moers.de anzumelden.

TERMIN:

Donnerstag, 20. August, 19 Uhr im W – Zentrum für urbanes Zusammenleben. Freier Eintritt!

https://www.dasw.de/kalender/verlassen-altes-neu-sehen/

ERÖFFNUNG: HELLO! A CURATED CONVERSATION

In der globalisierten Gegenwart ist jede Person mit jeder anderen auf der Welt auf unterschiedlichste Weise verbunden. Um das widersprüchliche Gewebe einer globalen Gesellschaft gestalten zu können, anstatt der Globalisierung ausgesetzt zu sein als wäre sie eine Naturgewalt, müssen wir lernen, die technischen, wirtschaftlichen und politischen Verbindungen mit Empathie zu füllen. Doch wie übt man Empathie mit Menschen, die man gar nicht kennt?

Hello! bietet in mehreren Teilen einen künstlerischen Rahmen, um mit Menschen in den Partnerstädten von Moers in einen Austausch zu treten und ein flüchtiges Erlebnis miteinander zu teilen.

Der erste Teil Hello! A Curated Conversation ermöglicht einen spielerischen Dialog, in dem man selbstbestimmt zwischen selbstverfassten Fragen und Antworten oder als Textoptionen vorgeschlagene Repliken wechseln kann. So ergibt sich eine hybride Kommunikation, die mal direkt und authentisch ist, aber auch zum Dialog eines theatralen Texts werden kann. Die Menschen, die dabei in Austausch treten, entscheiden selbst, wie spielerisch oder ernst sich ihr Dialog entwickelt. Im 30. Jahr nach der Wiedervereinigung starten wir mit einer innerdeutschen Verbindung zu der brandenburgischen Partnerstadt Seelow.

Das Projekt findet über mehrere Jahre im Café Z und in Partnerstädten von Moers statt. Unterwegs wird sich immer wieder einiges ändern. Neue Verbindungen zu neuen Orten werden hinzukommen, andere Arten der Verbindung werden in weiteren Teilen des Projekts ausprobiert.

Am Ende haben wir nicht nur einige neue Menschen kennengelernt, sondern auch ein neues Gefühl zu denen entwickelt, die wir nicht kennen.

TERMINE:

Do, 18. Juni 2020, 11:00 – 14:00 Uhr

Die Eröffnung mit Christoph Fleischhauer (Bürgermeister Moers) und Jörg Schröder (Bürgermeister Seelow) findet um 11 Uhr im W – Zentrum für urbanes Zusammenleben statt. Im Rahmen unseres Hygienekonzepts können wir leider nur eine begrenzte Platzanzahl anbieten. Interessierte melden sich deshalb vorab bitte unter dasw@schlosstheater-moers.de.

Im Anschluss an die Eröffnung wird das Chat-Terminal von 13 bis 14 Uhr im W frei zugänglich sein.

Eintritt: kostenlos

https://www.dasw.de/kalender/eroeffnung-hello-a-curated-conversation/

ONLINE-PREMIERE: NISCHEN. EINE HÖRBARE STADTRAUMINSZENIERUNG

Die Performancegruppe willems&kiderlen sucht gemeinsam mit dem Ensemble des Schlosstheaters in Nischen von Moers nach den darin wachsenden Landschaften. Was gibt es in Moers für ungeahnte Zwischenwelten, Communities, Glaubensgemeinschaften und Praktiken des Zusammenlebens? Existieren in der Stadt, in der wir leben, womöglich ganz eigene Realitäten, die außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung liegen? Aus Interviews mit Moerser*innen, die ihre Nische gefunden oder verloren haben, entsteht ein vielstimmiges Hörspiel über den Versuch, unterschiedliche Nischen in einem großangelegten Nischen-Modell zusammenzubringen, damit sie einander sehen und voneinander lernen können. Was eigentlich als Audio-Walk geplant war, wird nun aufgrund der aktuellen Situation, in der wir alle in unseren Nischen bleiben müssen, zu einem reinen Audio-Erlebnis, das von jedem Ort aus hörbar wird. Das Wallzentrum mit einigen leerstehenden Ladenlokalen und integriertem Wohnkomplex scheint der ideale Ort für dieses Nischen-Modell zu sein. Hier erproben wir die Utopie der offenen Gesellschaft! Doch wie lange geht das Nebeneinander gut, an welchem Punkt droht das Experiment zu kippen?

NISCHEN ist ein Projekt über die Ambivalenz gesellschaftlicher Nischen – die einerseits für die Demokratie notwendige Vielfalt birgt, die Gefahr der Abschottung andererseits.

Kim Willems und Meret Kiderlen realisieren seit 2014 zusammen Recherche-Projekte zwischen Performance und Theater. Dabei arbeiten sie immer mit „Expert*innen des Alltags“ zusammen und entwickeln künstlerische Strategien des Perspektivwechsels. So entstanden u. a. die Projekte EUER THEATER an der Bürgerbühne des Staatstheaters Dresden, DIE NATUR DER KINDER am studioNAXOS Frankfurt und UTOP89 UND WER KÜMMERT SICH JETZT UM DIE FISCHE am Theater Magdeburg.

Text & Regie: willems&kiderlen
Sounddesign: Frank Böhle
Ausstattung: Milena Wichert

TERMINE

23. April – 25. Juni 2020, 18:00 bis 23.00 Uhr

https://www.dasw.de/kalender/nischen-eine-hoerbare-stadtrauminszenierung/

MAHLZEIT

Mahlzeit wird ab dem 15. Januar 2020 mittwochs von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr im Café Z stattfinden. Für jedes Ma(h)l spendet ein Koch/eine Köchin aus Moers und Umgebung ein Rezept, das ihm/ihr besonders am Herzen liegt, mit dem er/sie vielleicht sogar eine besondere Geschichte verbindet …
Übrigens wird das Gericht auf Spendenbasis ausgeschenkt – zahlen Sie, was es Ihnen wert ist und was Sie geben können.

SLEEP IN! - ÜBERWINTERN IM W​

Von was träumen Pflanzen im Winterschlaf und welche Geschichten können sie uns erzählen? Das Institut für Angewandtes Träumen (IfAT) in Person von Dr. Donas lässt Ihre Blumen sprechen! Bringen Sie Ihre Topfpflanzen mit und lassen Sie sie den Winter hier überdauern. Lehnen Sie sich zurück, schließen Sie die Augen und lauschen Sie geheimnisvollen Gute-Nacht-Geschichten über sprechende Blumen und verwunschene Gärten, bis Sie (vielleicht) eingeschlafen sind.

Pro Person gibt es für jede mitgebrachte Topfpflanze 5 Euro Rabatt auf den Eintrittspreis.

Einrichtung: Patrick Dollas

08.02 2020, 19:30 bis 0:30 Uhr

PATCH WORK – GASTSPIEL DER PROJEKTAGENTUR QUEST

Am 4. und 5. Dezember sind wir Gastgeber für die Inszenierung „PatchWork“ unter der Regie von Peter Götz in der Organisation der Projektagentur Quest, die in der Erwachsenenbildung tätig ist und Menschen dabei unterstützt, zurück in den Beruf zu finden.

04.12.2019 19:00 Uhr
05.12.2019, 19:00 Uhr

Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr.

FOTOAUSSTELLUNG UREINWOHNER*INNEN

Das Moerser Wallzentrum stellt seit seiner Eröffnung 1975 ein Beispiel für architektonische und stadtplanerische Utopien dar. Es ist der zeittypische Ausdruck einer Idee von Stadt, die Wohnraum, Arbeitsplätze und Gewerbeflächen miteinander verbindet.

Seit September dieses Jahres ist auch das Schlosstheater im Wallzentrum eingezogen – unser Projektbüro unter der Leitung von Dr. Judith Schäfer hat seine Tore geöffnet und ermöglicht den gemeinsamen Austausch darüber, wie wir als Gesellschaft in unserer Stadt zusammenleben möchten. Das erste Projekt widmet sich dem Wallzentrum selbst:

Wer wohnt hier? Wer arbeitet hier? Wer bietet welche Waren und Services an? Und welche Geschichten gibt es über das Wallzentrum zu erzählen, die vielleicht noch niemand kennt oder die heute beinahe vergessen sind?

Diesen Fragen möchten wir in einer Ausstellung nachgehen, in der diejenigen die Hauptrolle spielen, die hier schon viel länger leben als wir. „Ureinwohner*innen“ ist ein Fotoprojekt, für das wir mit dem bekannten Porträt-Fotografen und gebürtigen Moerser Frank Schemmann zusammenarbeiten. Er fotografiert die Bewohner*innen, Gewerbetreibenden und Eigentümer*innen des Wallzentrums in diesen Tagen.

27.11.2019, 16:00 Uhr Café Z im Wallzentrum