JUNGES THEATER KREFELD/MÖNCHENGLADBACH

WINTERREISE

Liederabend mit Ballett / Musik von Franz Schubert / Choreografie von Robert North

Kann Tanz einen Liederabend bereichern, eine zusätzliche, szenische Ausdrucksebene schaffen? Robert North, inspiriert von Thema und emotionaler Tiefe der Winterreise, nimmt sich der Aufgabe an, diesen Zyklus tänzerisch auszudeuten und assoziative Bilder erstehen zu lassen.

Franz Schubert präsentierte seinen Freunden im Herbst 1827 einen „Kreis schauriger Lieder“ nach Gedichten von Wilhelm Müller: Die Winterreise.
Schubert fühlte sich von der Dichtung Müllers, seines von den Romantikern beeinflussten Zeitgenossen, unmittelbar angesprochen. Zentrale Figur ist ein Wanderer, der nach ent-täuschter Liebe ziel- und hoffnungslos in die Winternacht hinauszieht – ein Sujet, das über das persönliche Schicksal hinausweist: Winter als Metapher für Restauration, für Erstarrung, Einsamkeit und den existentiellen Schmerz des Menschen. Das Motiv des Todes und der Todessehnsucht durchzieht unterschwellig den gesamten Zyklus und mündet im Schlusslied „Der Leiermann“.

Choreografie – Robert North
Bühne und Kostüme – Udo Hesse
Gesang – Rafael Bruck
Am Flügel – André Parfenov
Der Fremde – Alessandro Borghesani
Die Geliebte – Flávia Harada
Der Doppelgänger / Vater – Marco A. Carlucci
Die Lebensfrohe / Mutter – Teresa Levrini
Natur / Hoffnung – Julianne Cederstam, Alice Franchini

TERMINE
Sa, 20.11.2021, 18:00 Uhr, Theater Krefeld –  Premiere
Sa, 04.12.2021, 18:00 Uhr, Theater Krefeld
Fr, 10.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Mi, 15.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Di, 21.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Sa, 15.01.2022, 19:30 Uhr, Theater Krefeld

https://www.theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/winterreise/

WÄHREND WIR WARTEN

Choreografien von Robert North, Alessandro Borghesani, Teresa Levrini, Francesco Rovea, Radoslaw Rusiecki und ein Filmprojekt von Amelia Seth // Musik von Ennio Morricone, André Parfenov, Antonio Vivaldi, Led Zeppelin u.a. – Uraufführung –

Der Zustand des Wartens begleitet unser Leben. Wir warten auf die Bahn, auf die Ferien, auf eine Begegnung, auf die Liebe, auf das Ende der Pandemie. Während wir warten, machen wir uns Gedanken, arbeiten, besuchen ein Konzert, treiben Sport und vieles mehr. Robert North und sein Ensemble nutzen die Zeit, um gemeinsam einen Ballettabend zu kreieren, zu dem wiederum Mitglieder der Compagnie
eigene neue Arbeiten beisteuern. Das musikalische Spektrum reicht von Barock bis Rock.
Teresa Levrini wählt Filmmusik von Ennio Morricone für ihre Choreografie Sommerzeit, während Francesco Rovea und Radoslaw Rusiecki die Arie Vedrò con mio diletto von Vivaldi tänzerisch ausdeuten. Alessandro Borghesani lässt sich durch Pop- und Rockmusik von Led Zeppelin, Massive Attack, Janis Joplin, Leonard Cohen, Jefferson Airplane und The Doors zu seiner Choreografie Metro 6 inspirieren. Ballettdirektor Robert North und Komponist André Parfenov werden ebenfalls mit einer Neukreation überraschen.
Last but not least geht Amelia Seth in ihrem Filmprojekt zu Musik von Peter Gabriel der Frage nach: Warum warten wir?

Choreografie – Robert North, Alessandro Borghesani, Teresa Levrini, Francesco Rovea, Radoslaw Rusiecki
Filmproduktion – Amelia Seth
Choreografieassistenz – Sheri Cook
Bühne und Kostüme – Udo Hesse
Am Flügel – André Parfenov

Es tanzen – Jessica Gillo, Flávia Harada, Teresa Levrini, Polina Petkova, Yoko Takahashi, Eleonora Viliani, Julianne Cederstam, Alice Franchini, Alessandro Borghesani, Marco A. Carlucci, Peter Allen, Illya Gorobets, Francesco Rovea, Radoslav Rusiecki

TERMINE
So, 10.10.2021, 16:00 Uhr, Theater Mönchengladbach
Fr, 29.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Do, 04.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Di, 14.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 26.12.2021, 16:00 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 22.01.2022, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach

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DIE PHYSIKER

Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Eine Mordserie im Irrenhaus, aber Kommissar Voß hat leichtes Spiel, denn die Täter sind schnell unter den Patienten gefunden. Klinikchefin Doktor Mathilde von Zahnd ist jedoch untröstlich, als behandelnde Ärztin bescheinigt sie den geistesverwirrten Patienten, die sich als Physiker ausgeben, Unzurechnungsfähigkeit. Doch sind die Patienten wirklich, was sie vorgeben zu sein? Welches Geheimnis hüten die drei? Der vermeintlich einfache Fall wird immer komplizierter. Und schon geschieht ein weiterer Mord.
Was als komödiantischer Krimi beginnt, entwickelt sich zu einer Groteske mit rabenschwarzem Humor. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der atomaren Bedrohung hat Dürrenmatt 1962 ein Meisterwerk geschrieben, das aus literarischen ebenso wie politischen Gründen zum dramatischen Dauerbrenner geworden ist.

„Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkung alle Menschen. Was alle angeht, können nur alle lösen.“ (Friedrich Dürrenmatt, 21 Punkte zu den ‚Physikern‘)

Inszenierung Maja Delinić
Bühnenbild Ria Papadopoulou
Kostümbild Janin Lang
Musik Clemens Gutjahr
Choreografische Arbeit Pascal Merighi
Video Peter Issig
Dramaturgie Martin Vöhringer

Fräulein Doktor von Zahnd – Ronny Tomiska
Marta Boll, Uwe Sievers, Wilfried-Kasper – Christoph Hohmann
Herbert Georg Beutler, genannt Newton –Katharina Kurschat
Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein – Esther Keil
Johann Wilhelm Möbius – Carolin Schupa
Missionar Oskar Rose – Raafat Daboul
Frau Missionar Lina Rose – Paul Steinbach
Adolf-Friedrich – Adrian Linke
Jörg-Lukas – Philipp Sommer
Richard Voß – Nele Jung

TERMINE
So, 31.10.2021, 11:15 Uhr, Theater Mönchengladbach – Matinee
So, 14.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach – Premiere
Fr, 19.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Di, 30.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Mi, 01.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Fr, 10.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Sa, 18.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Do, 13.01.2022, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Fr, 14.01.2022, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 23.01.2022, 18:00 Uhr, Theater Mönchengladbach

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/die-physiker/#830332

WILHELM TELL

“Wir wollen sein ein einzig Volk / In keiner Not uns trennen und Gefahr.“

Schillers Utopie einer gelungenen Revolution von unten erzählt die Geschichte des Aufstandes der Schweizer Bergbauern gegen den Mensch und Natur ausbeutenden Landvogt Gessler. Während sich die Bauern gegen den zynisch brutalen Stellvertreter einer Weltmacht solidarisieren, beteiligt sich der Eigenbrötler Wilhelm Tell nicht am Rütlischwur, der den zunächst geheimen Widerstand der Aufständischen besiegelt. Erst als Gessler ihn zum Apfelschuss nötigt, wird Tell aktiv und tötet den Tyrannen. Damit wird er Teil des Freiheitskampfes der Schweizer Eidgenossen und von ihnen für ihre zugleich revolutionäre wie wertkonservative Freiheitsbewegung vereinnahmt. Wilhelm Tell wird zum Volkshelden.

Schillers Wilhelm Tell ist ein Stück über politischen Widerstand, Zivilcourage und die Verteidigung von freiheitlichen Werten.

BESETZUNG
Inszenierung – Matthias Gehrt
Bühne – Gabriele Trinczek
Kostüme – Kirsten Dephoff
Musik – York Ostermayer
Choreografie – Robert North
Dramaturgie – Thomas Blockhaus
Wilhelm Tell – Paul Steinbach
Hedwig, seine Gattin / Holzfäller – Nele Jung
Waltraud – Nele Rembold
Werner Stauffacher – Adrian Linke
Gertrud Staufacher / Frießhart, Söldnerin / Armgard, Bäuerin – Esther Keil
Walther Fürst – Christoph Hohmann
Arnold von Melchtal – Henning Kallweit
Konrad Baumgarten / Holzfäller / Leuthold, Söldner – Raafat Daboul
Hermann Gessler / Der Stier von Uri – Michael Grosse
Fronvogt / Landfrau / Olga, Gesslers Begleiterin / Fischerin – Jannike Schubert
Pfarrer Rösselmann / Ruodi, Fährmann / Holzfäller – Ronny Tomiska
Holzfäller / Ausrufer / Petermann / Hartmann, Söldner / – David Kösters
Schweizer Dämon – Eleonora Viliani, Duncan Anderson

TERMINE
Mi, 13.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Fr, 15.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Sa, 23.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Di, 26.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Sa, 04.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 05.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Do, 16.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Fr, 07.01.2022, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 16.01.2022, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/wilhelm-tell/#829979

SCHAF

Musiktheater für Kinder ab 5 Jahren von Sophie Kassies – Mit Werken von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Claudio Monteverdi – Aus dem Niederländischen von Eva Maria Pieper

Wenn man einen tollen Freund hat, will man ihn gerne bei seinem Namen rufen können, wenn man seine Hilfe braucht. Und genau das ist das Problem von Schaf, einem Nullachtfünfzehn-Schaf auf der Wiese, das sich mit Prinz Lorenzo anfreundet – und eben keinen Namen hat, bei dem es gerufen werden kann. Es heißt einfach nur „Schaf“. So wie alle anderen Schafe auch. Aber nun ist es der Freund von Lorenzo. Und deshalb will es mehr als nur ein Schaf unter vielen sein. Auf der Suche nach einem Namen beginnt für Schaf eine abenteuerliche Reise, bei der es vielen eigenartigen Menschen begegnet. Am Ende erkennt Schaf, dass das Leben auch schön sein kann, wenn man nichts Besonderes, sondern einfach nur man selbst und vor allem glücklich ist. Musikalisch eingebettet ist die tierische Identitätssuche von Schaf in Arien und Duette von Barockkomponisten wie Henry Purcell, Georg Friedrich Händel und Claudio Monteverdi – mit neuen Texten und von Cembalo und Violoncello begleitet.

Musikalische Leitung und Cembalo Avishay Shalom
Inszenierung Katja Bening
Ausstattung Heiko Mönnich
Dramaturgie – Ulrike Aistleitner

Schaf – Gabriela Kuhn
Prinz – Robin Grunwald
Sängerin 1 – Maya Blaustein, Anna Florina Herbst
Sängerin 2 – Boshana Milkov, Susanne Seefing
Spieler 1 – Guillem Batllori, Raafat Daboul
Spieler 2 – Markus Heinrich

TERMINE
Sa, 27.11.2021, 11:00 Uhr, Theater Mönchengladbach
Sa, 27.11.2021, 15:00 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 05.12.2021, 11:00 Uhr, Theater Mönchengladbach
Sa, 11.12.2022, 15:00 Uhr, Theater Mönchengladbach
Sa, 25.12.2022, 15:00 Uhr, Theater Mönchengladbach

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/schaf/

CARMEN

Oper in vier Aufzügen – Dichtung nach einer Novelle von Prosper Mérimée von Henri Meilhac und Ludovic Halévy – Musik von Georges Bizet – In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln – Konzertante Aufführung mit Videoeinspielungen – Reduzierte Orchesterfassung von Gerardo Colella

Carmen ist eine Frau, die weiß was sie will, und die sich über alle Hindernisse hinwegsetzt, um ihre Ziele zu erreichen. Auch Don José verfällt ihrer faszinierenden erotischen Ausstrahlung und – wird von ihr ins Verderben gezogen. Dass Georges Bizets letzte Oper zu den meistgespielten überhaupt zählt, liegt einerseits an der Faszination für die heißblütige Titelheldin, die alle Konventionen sprengt, zum anderen ist es Bizets Musik, die mit Couleur locale das Temperament und die Lebensfreude Spaniens aufgreift.

In der konzertanten Aufführung erklingen die bekanntesten Arien, Duette und Ensembles des weltberühmten Meisterwerks. Ästhetisch ergänzt wird die Handlung durch Videosequenzen, die Tänzerinnen und Tänzer der Ballettkompanie zeigen.

Kobie van Rensburg zeigt in seiner neuen Arbeit für das Gemeinschaftstheater, dass Kreativität und eine kluge ästhetische Konzeption der Schlüssel für die aktuell eingeschränkten Aufführungsmöglichkeiten sein kann.

Musikalische Leitung Mihkel Kütson
Konzeption, Videoregie und Kostüme Kobie van Rensburg
Dramaturgie – Ulrike Aistleitner

Don José – David Esteban
Don José (Video) – Alessandro Borghesani
Escamillo – Johannes Schwärsky
Escamillo (Video) – Marco A. Carlucci
Remendado – Woongyi Lee
Dancairo – Guillem Batllori
Zuniga – Gereon Grundmann
Carmen – Boshana Milkov
Carmen (Video) – Irene van Dijk
Micaela – Sophie Witte
Micaela (Video) – Chantal Hinden
Frasquita – Chelsea Kolic
Mercédès – Susanne Seefing

TERMINE
Fr, 08.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 07.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Mi, 17.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Sa, 20.11.2021, 17:00 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 28.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Fr, 03.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Di, 28.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/carmen/#830213

DON PASQUALE

Opera buffa von Gaetano Donizetti – Libretto von Giovanni Ruffini und vom Komponisten – In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln – Orchesterfassung von Avishay Shalom

Der junge Ernesto und die mittellose junge Witwe Norina lieben einander. Zwischen eine Ehe der beiden drängt sich jedoch Ernestos alter, reicher, geiziger und unsympathischer Erbonkel Don Pasquale, der sein Veto einlegt und sich stattdessen selbst auf Freiersfüßen begeben will. Guter Rat ist nun teuer. Dr. Malatesta, sowohl Ernestos bester Freund als auch Don Pasquales Vertrauter, schmiedet einen Plan, um den jungen Liebenden zu ihrem Eheglück sowie dem ihnen zustehenden Erbe zu verhelfen. Seine vermeintliche „Schwester“ Sofrina – in Wahrheit die verkleidete Norina – wird Don Pasquale als zickige Ehefrau untergejubelt und kann mit viel schauspielerischem Talent und der tatkräftigen Unterstützung von Ernesto und Malatesta ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

In dieser klassischen Opera buffa aus dem Jahr 1843 verschmelzen handfeste Komik und lebensnahe Figuren mit Donizettis kompositorischem Raffinement und ergeben eine unterhaltsame Symbiose, bei der das Publikum in musikalischen Belcanto-Träumen schwelgen darf.

Musikalische Leitung – Yorgos Ziavras
Szenische Einrichtung Ansgar Weigner
Ausstattung Anne Weiler
Dramaturgie Andreas Wendholz
Karikaturen Peter Schmitz

Don Pasquale – Hayk Deinyan
Doktor Malatesta – Rafael Bruck
Ernesto – Woongyi Lee
Norina – Sophie Witte
Ein Notar – Robin Grunwald

TERMINE
Fr, 22.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Sa, 30.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Fr, 05.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Fr, 12.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Sa, 13.11.2021, 17:00 Uhr, Theater Krefeld
Fr, 19.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Di, 30.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Di, 14.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Mi, 22.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Mi, 09.01.2022, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/don-pasquale/#830327

MEISTERKLASSE (MASTER CLASS)

von Terrence McNally – Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting

Ausgangspunkt für das Schauspiel des US-amerikanischen Theaterautors Terrence McNally sind die öffentlichen Meisterklassen der legendären griechischen Sopranistin Maria Callas, die sie in den frühen 1970er Jahren an der Julliard School in New York gegeben hat.
Nach dem Ende ihrer grandiosen Bühnenkarriere unterrichtete die gefeierte Ausnahmekünstlerin junge Gesangsstudenten und erwartete von ihnen ebensoviel Perfektion, kompromisslose Selbsthingabe, gnadenlose Disziplin und selbstbewusste Zielstrebigkeit, wie es jahrzehntelang ihr eigenes Credo gewesen war. Die „primadonna assoluta“ lebte für ihre Kunst, der sie alles zu opfern bereit war. Eine Kindheit in Armut, eine von Konkurrentinnen und der Presse belauerte Karriere, ihre unglückliche Liebe zu Aristoteles Onassis. In der Kunstfigur Maria Callas verschmelzen die Tragik ihres privaten Lebens sowie das ihrer Bühnenfiguren zu einer faszinierenden Symbiose, die bis heute der Nährboden für den Fankult rund um die Diva ist.

Inszenierung – Petra Luisa Meyer
Ausstattung – Dietlind Konold
Dramaturgie – Ulrike Aistleitner
Maria Callas – Eva Spott
Sopranistin – Maya Blaustein
Mezzosopranistin – Boshana Milkov
Tenor – David Esteban
Pianist – Avishay Shalom
Hausmeister – Christoph Mühlen, Rafaat Daboul

TERMINE
Sa, 09.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 31.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
So, 21.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Do, 09.12.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach

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SALON PITZELBERGER & CO.

Operette in einem Akt – Musik von Jacques Offenbach – Konzeption und Textfassung von Ulrich Proschka

So steht es auf der Einladung: „Monsieur Pitzelberger lädt zum italienischen Opernabend in seinen Salon!“ Familie Pitzelberger ist in heller Aufregung, denn dieses Großereignis soll dem neureichen Parvenu die Tür zur Promi-Oberschicht öffnen. Als jedoch die drei engagierten Opernstars absagen, ist guter Rat teuer: Wie die gesellschaftliche Blamage verhindern? Kurzerhand verpflichtet Tochter Ernestine ihren heimlichen Geliebten, einen erfolglosen Komponisten aus dem Nachbarhaus, als Tenor, gibt selbst die Primadonna und verdonnert ihren Vater zum Bassbuffo, auch wenn der kein Wörtchen Italienisch spricht. Wird die Hautevolee den Schwindel bemerken?

Ursprünglich als „Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre am…“ 1861 in Paris uraufgeführt, stellt die Neufassung Salon Pitzelberger & Co. von Ulrich Proschka eine Adaption der satirischen Situation „versnobter Neureicher übernimmt sich kulturell“ dar. Zu hören sind Opernparodien im Stile Bellinis, Donizettis und Rossinis, sowie Nummern aus anderen Offenbach-Werken – alles ganz im Sinne der „Offenbachiaden“, seines gesellschaftskritischen Musiktheaters im Paris des 19. Jahrhunderts.

Michael Preiser hat eigens für diese Produktion eine ebenso frische wie freche Orchesterfassung erarbeitet.

Niederrheinische Sinfoniker

TERMINE
So, 10.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Mi, 03.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
So, 14.11.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
So, 05.12.2021, 18:00 Uhr, Theater Krefeld
Sa, 08.01.2022, 18:00 Uhr, Theater Krefeld
So, 23.01.2022, 16:00 Uhr, Theater Krefeld

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/salon-pitzelberger-co/

DAS JUNGE THEATER STELLT SICH VOR

Das Junge Theater Krefeld und Mönchengladbach geht in sein drittes Jahr: vier Gesangssolisten, zwei Tänzerinnen, ein Schauspieler, vier Orchestermusiker/innen und ein Repetitor gehen eine Spielzeit lang gemeinsam auf künstlerische Entdeckungsreise. Im Rahmen des Förderprojektes NEUE WEGE des NRW KULTURsekretariats und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW können die jungen Künstlerinnen und Künstler eine weitere Spielzeit Erfahrungen an einem professionellen Mehrspartentheater sammeln.

Beim THEATER EXTRA „Das Junge Theater stellt sich vor“ präsentieren sich die jungen Mitglieder dieses Förderprogramms auf den großen Bühnen der beiden Theater mit Kostproben aus den vier verschiedenen Sparten.

MIT
Maya Blaustein, Julianne Cederstam, Alice Franchini, Boshana Milkov; Guillem Batllori, Raafat Daboul, Robin Grunwald, Avishay Shalom sowie den vier neuen Mitgliedern der Orchesterakademie der Niederrheinischen Sinfoniker: Beatriz Moura, Kieko Miura, Raquel Cobo Álvarez und Leonard Rees.

TERMINE
So, 17.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Sa, 24.10.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/das-junge-theater-stellt-sich-vor/

WELTTHEATER MOZART

Aus dem reichhaltigen Fundus an vokalen Konzertkompositionen und selten gespielten Opern-Einlagen bedient sich das Singspiel Welttheater Mozart eines im regulären Musiktheaterbetrieb unterbelichteten Schatzkästchens an tragischen sowie komischen Trouvaillen, die jeden Mozart-Kenner erfreuen und erheitern werden. Der von Klischees überladene Genius Mozart überrascht in diesem Repertoire mit Humanistischem und Poetischem ebenso wie mit seinem deftigen Sinn für die menschlichen und allzumenschlichen Abgründe unseres Daseins.

François De Carpentries und Karine Van Hercke, langjährige künstlerische Weggefährten des Theaters und versierte Kenner des Mozart-Repertoires, begeben sich mit den jungen Sängerinnen und Sängern des Opernstudio Niederrhein auf die Suche nach den Besonderheiten im kompositorischen Schaffen Mozarts jenseits der ausgetretenen (Opern-) Pfade. Nach einer schrecklichen Pandemie landen vier Götter auf der Erde um den Menschen zu Hilfe zu kommen. 18. Jahrhundert und Science Fiction verschmelzen in surrealen Bildern zu einem unterhaltsamen Musiktheaterabend, der die unbekannte Seite des gehypten Weltstars der Wiener Klassik auf einen erfrischend neuartigen Prüfstand stellt.

BESETZUNG
Musikalische Leitung und Arrangements – Avishay Shalom
Konzeption, Stück und Inszenierung – Francois De Carpentries
Konzeption, Stück und Ausstattung – Karine Van Hercke
Dramaturgie – Ulrike Aistleitner
Bellezza – Maya Blaustein
Fortuna – Boshana Milkov
Amor – Robin Grunwald
Spirito – Guillem Batllori

TERMINE
15. Oktober 2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld – Premiere
11. November 2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
02. Dezember 2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
07. Januar 2022, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
16. Januar 2022, 19:30 Uhr, Theater Krefeld

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/welttheater-mozart/#830184

2020/2021

THE PLAGUE (DIE SEUCHE)

Opernpasticcio in einer virtuellen Realität von Kobie van Rensburg – Musik von Henry Purcell – als Video on Demand und als DVD

Mit der Verlegung des Opernpasticcios The Plague von der Bühne in eine virtuelle Realität verharrt das Theater Krefeld Mönchengladbach nicht länger in einer abwartenden Defensive sondern wagt einen mutigen Schritt nach vorne. Für diese neuartige filmische Umsetzung werden die Sängerinnen und Sänger im Bluescreen-Verfahren gefilmt und von Kobie van Rensburg digital in ein aufwändig hergestelltes, virtuelles Phantasie-England des 17. Jahrhunderts transferiert. Die so entstehenden Szenen schildern in eindrücklichen, animierten schwarz-weiß Bildern eine Pest-Geschichte von Angst, Sehnsucht, Trauer, Wut, und Hoffnung gespickt mit schwarzem Humor und Situationskomik – und sind außerdem noch völlig „corona-sicher“, da Nähe und Distanz in der virtuellen Welt keine Rolle im realistischen Sinn mehr spielen. Es entsteht eine völlig neue Art von Opernfilm: alte Musik und neue Umsetzung verschmelzen kongenial miteinander und ziehen den Zuschauer vor dem Bildschirm in den Bann.

Pest, Cholera, die spanische Grippe, Ebola – in der Geschichte gab es immer wieder große Seuchen, die Menschen in Extremsituationen gebracht haben. Der englische Dichter Daniel Defoe (Robinson Crusoe) beschreibt in seiner Chronik Die Pest zu London (1722) den Verlauf einer Pestepidemie, die London fünfzig Jahre früher heimgesucht hatte. Seine Schilderungen muten im Jahr 2021 geradezu aktuell an und rücken menschliche Isolation, Depression und den Tod ins Blickfeld.

Kobie van Rensburg hat Stücke aus dem reichen Repertoire Henry Purcells ausgewählt (ergänzt durch Werke anderer englischer Barockkomponisten), die auf der Folie von Defoes Setting menschliche Emotionen in Extremerfahrungen widerspiegeln. Das italienische Wort „Pasticcio“ bedeutet ursprünglich „Pastete“ – im Musikbereich meint man damit eine gängige Musiktheaterform der Barockzeit, in der Ouvertüren, Arien, Duette und Ensembles zu einem neuen Werk zusammengestellt werden.

Niederrheinische Sinfoniker: Violine 1: María del Mar Vargas Amezcua, Violine 2: Johanna Brinkmann, Viola: Martin Börner, Violoncello: Konrad Philipp, Kontrabass: Klaus Schneider, Schlagwerk: Carsten Didjurgis

Laute: Andreas Nachtsheim, Cembalo: Yorgos Ziavras, Orgel: Avishay Shalom

Das Filmprojekt The Plague – Opernpasticcio in einer virtuellen Realität wird großzügig unterstützt von der Gesellschaft der Freunde des Krefelder Theaters e.V.und den Freunden des Theaters in Mönchengladbach e.V.

BESETZUNG

Musikalische Leitung – Yorgos Ziavras
Konzeption, Ausstattung und Gesamtregie – Kobie van Rensburg
Dramaturgie – Ulrike Aistleitner
Sopran 1 – Chelsea Kolic
Sopran 2 – Antigoni Chalkia
Sopran 3 – Maya Blaustein
Mezzo 1 – Susanne Seefing
Mezzo 2 – Boshana Milkov
Tenor 1 – Woongyi Lee
Tenor 2 – Robin Grunwald
Bariton – Guillem Batllori
Bass – Matthias Wippich

TERMINE
02. April 2021 bis 04. Juli 2021, 23:00 Uhr – online

https://www.theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/the-plague-die-seuche/

WELTTHEATER MOZART

Aus dem reichhaltigen Fundus an vokalen Konzertkompositionen und selten gespielten Opern-Einlagen bedient sich das Singspiel Welttheater Mozart eines im regulären Musiktheaterbetrieb unterbelichteten Schatzkästchens an tragischen sowie komischen Trouvaillen, die jeden Mozart-Kenner erfreuen und erheitern werden. Der von Klischees überladene Genius Mozart überrascht in diesem Repertoire mit Humanistischem und Poetischem ebenso wie mit seinem deftigen Sinn für die menschlichen und allzu menschlichen Abgründe unseres Daseins.

François De Carpentries und Karine Van Hercke, langjährige künstlerische Weggefährten des Theaters und versierte Kenner des Mozart-Repertoires, begeben sich mit den jungen Sängerinnen und Sängern des Opernstudio Niederrhein auf die Suche nach den Besonderheiten im kompositorischen Schaffen Mozarts jenseits der ausgetretenen (Opern-) Pfade. Nach einer schrecklichen Pandemie landen vier Götter auf der Erde um den Menschen zu Hilfe zu kommen. 18. Jahrhundert und Science Fiction verschmelzen in surrealen Bildern zu einem unterhaltsamen Musiktheaterabend, der die unbekannte Seite des gehypten Weltstars der Wiener Klassik auf einen erfrischend neuartigen Prüfstand stellt.

In deutscher und italienischer Sprache mit Übertiteln
Eine Produktion des Opernstudio Niederrhein
Niederrheinische Sinfoniker

BESETZUNG

Musikalische Leitung und Arrangements – Avishay Shalom
Konzeption, Stück und Inszenierung – Francois De Carpentries
Konzeption, Stück und Ausstattung – Karine Van Hercke
Dramaturgie – Ulrike Aistleitner
Bellezza – Maya Blaustein
Fortuna – Boshana Milkov
Amor – Robin Grunwald
Spirito – Guillem Batllori

TERMINE
Donnerstag, 01.07.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/welttheater-mozart/#830027

WILHELM TELL

„Wir wollen sein ein einzig Volk / In keiner Not uns trennen und Gefahr.“

Schillers Utopie einer gelungenen Revolution von unten erzählt die Geschichte des Aufstandes der Schweizer Bergbauern gegen den Mensch und Natur ausbeutenden Landvogt Gessler. Während sich die Bauern gegen den zynisch brutalen Stellvertreter einer Weltmacht solidarisieren, beteiligt sich der Eigenbrötler Wilhelm Tell nicht am Rütlischwur, der den zunächst geheimen Widerstand der Aufständischen besiegelt. Erst als Gessler ihn zum Apfelschuss nötigt, wird Tell aktiv und tötet den Tyrannen. Damit wird er Teil des Freiheitskampfes der Schweizer Eidgenossen und von ihnen für ihre zugleich revolutionäre wie wertkonservative Freiheitsbewegung vereinnahmt. Wilhelm Tell wird zum Volkshelden.

Schillers Wilhelm Tell ist ein Stück über politischen Widerstand, Zivilcourage und die Verteidigung von freiheitlichen Werten.

BESETZUNG
Inszenierung – Matthias Gehrt
Bühne – Gabriele Trinczek
Kostüme – Kirsten Dephoff
Musik – York Ostermayer
Choreografie – Robert North
Dramaturgie – Thomas Blockhaus
Wilhelm Tell – Paul Steinbach
Hedwig, seine Gattin / Holzfäller – Nele Jung
Waltraud – Nele Rembold
Werner Stauffacher – Adrian Linke
Gertrud Staufacher / Frießhart, Söldnerin / Armgard, Bäuerin – Esther Keil
Walther Fürst – Christoph Hohmann
Arnold von Melchtal – Henning Kallweit
Konrad Baumgarten / Holzfäller / Leuthold, Söldner – Raafat Daboul
Hermann Gessler / Der Stier von Uri – Michael Grosse
Fronvogt / Landfrau / Olga, Gesslers Begleiterin / Fischerin – Jannike Schubert
Pfarrer Rösselmann / Ruodi, Fährmann / Holzfäller – Ronny Tomiska
Holzfäller / Ausrufer / Petermann / Hartmann, Söldner / – David Kösters
Schweizer Dämon – Eleonora Viliani, Duncan Anderson

TERMINE
Samstag, 26.06.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Sonntag, 04.07.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/wilhelm-tell/#829979

MEISTERKLASSE (MASTER CLASS)

von Terrence McNally – Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting

Ausgangspunkt für das Schauspiel des US-amerikanischen Theaterautors Terrence McNally sind die öffentlichen Meisterklassen der legendären griechischen Sopranistin Maria Callas, die sie in den frühen 1970er Jahren an der Julliard School in New York gegeben hat.

Nach dem Ende ihrer grandiosen Bühnenkarriere unterrichtete die gefeierte Ausnahmekünstlerin junge Gesangsstudenten und erwartete von ihnen ebensoviel Perfektion, kompromisslose Selbsthingabe, gnadenlose Disziplin und selbstbewusste Zielstrebigkeit, wie es jahrzehntelang ihr eigenes Credo gewesen war. Die „primadonna assoluta“ lebte für ihre Kunst, der sie alles zu opfern bereit war. Eine Kindheit in Armut, eine von Konkurrentinnen und der Presse belauerte Karriere, ihre unglückliche Liebe zu Aristoteles Onassis. In der Kunstfigur Maria Callas verschmelzen die Tragik ihres privaten Lebens sowie das ihrer Bühnenfiguren zu einer faszinierenden Symbiose, die bis heute der Nährboden für den Fankult rund um die Diva ist.

BESETZUNG
Inszenierung – Petra Luisa Meyer
Ausstattung – Dietlind Konold
Dramaturgie – Ulrike Aistleitner
Maria Callas – Eva Spott
Sopranistin – Maya Blaustein
Mezzosopranistin – Boshana Milkov
Tenor – David Esteban
Pianist – Avishay Shalom
Hausmeister – Christoph Mühlen, Raafat Daboul

TERMINE
Mittwoch, 23.06.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Donnerstag, 24.06.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld
Sonntag, 27.06.2021, 19:30 Uhr, Theater Krefeld

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/meisterklasse-master-class/

REIGEN

ZEHN DIALOGE
Von Arthur Schnitzler

„…die ungeheure Fremdheit zwischen Mann und Weib wurde fühlbar…“ schreibt Arthur Schnitzler am 5. Februar 1921, nachdem er in Berlin Proben zur Uraufführung seines 1896/97 geschriebenen „Reigen“ besucht hatte. Die Inszenierung traf den Punkt, auf den es ihm ankam.

Um zehn Begegnungen, um zehn Verfehlungen von Mann und Frau geht es in Schnitzlers ironischem und melancholischem „Reigen“. Immer dreht es sich um „das Eine“, immer gibt es ein Davor und ein Danach, immer geht man danach auseinander – um gleich darauf bei jemand andrem zu erscheinen. So ergibt sich der Reigen: Jede Szene ist mit der folgenden durch eine Figur verbunden. Heißt auch: Jede/r schläft mit zwei anderen.
Weil es in jeder (beinah) der zehn Szenen zum Äußersten kommt, eignete sich „Reigen“ zur Skandalisierung. Das obsessive Starren auf „das Eine“ ersparte die Auseinandersetzung mit der scharfsinnigen Beobachtung der Geschlechterverhältnisse durch alle Schichten der Gesellschaft hindurch.

Besetzung

Inszenierung – Maja Delinić
Bühne – Ria Papadopoulou
Kostüme – Janin Lang
Musik – Clemens Gutjahr
Choreografie – Pascal Merighi
Dramaturgie – Martin Vöhringer
Die Dirne – Philipp Sommer
Pan I / Conférencière / Conférencier / Das süße Mädel – Katharina Kurschat
Pan II / Conférencière / Conférencier / Das süße Mädel – Raafat Daboul
Der Soldat – Henning Kallweit
Das Stubenmädchen – Jannike Schubert
Der Junge Herr – David Kösters
Die Junge Dame – Nele Jung
Der Ehegatte – Ronny Tomiska, Paul Steinbach
Der Dichter – Adrian Linke
Die Schauspielerin – Eva Spott
Der Graf – Christoph Hohmann

TERMINE
Samstag, 15.5.2021, 19:30 Uhr – online
Samstag, 22.5.2021, 19:30 Uhr – online
Donnerstag, 03.06.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Mittwoch, 16.06.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Samstag, 19.06.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Freitag, 25.06.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach
Dienstag, 29.06.2021, 19:30 Uhr, Theater Mönchengladbach

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/reigen/

DAS JUNGE THEATER STELLT SICH VOR

Das Junge Theater Krefeld und Mönchengladbach geht in sein zweites Jahr: vier Gesangssolisten, zwei Tänzerinnen, ein Schauspieler, vier Orchestermusiker/innen und ein Repetitor gehen eine Spielzeit lang gemeinsam auf künstlerische Entdeckungsreise. Im Rahmen des Förderprojektes NEUE WEGE des NRW KULTURsekretariats und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW können die jungen Künstlerinnen und Künstler eine weitere Spielzeit Erfahrungen an einem professionellen Mehrspartentheater sammeln.

Beim THEATER EXTRA „Das Junge Theater stellt sich vor“ präsentieren Operndirektor Andreas Wendholz und Musiktheaterdramaturgin Ulrike Aistleitner auf den großen Bühnen der beiden Theater die zwölf jungen Künstlerinnen und Künstler und geben Einblick in die geplanten Vorhaben des Theaters für den künstlerischen Nachwuchs. Selbstverständlich dürfen Kostproben der Stipendiaten aus den vier verschiedenen Sparten dabei nicht fehlen.

MIT
Maya Blaustein, Julianne Cederstam, Alice Franchini, Viola Gaebel, Inka Jans, Boshana Milkov, Tekla Varga; Guillem Batllori, Raafat Daboul, Robin Grunwald, Justinas Kaunas, Avishay Shalom

TERMINE

18.10.2020 18:00 Uhr Theater Krefeld
25.10.2020 18:00 Uhr Theater Mönchengladbach

https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/das-junge-theater-stellt-sich-vor/

BEETHOVEN ABGEDREHT

Anstelle des ursprünglich geplanten Live-Theaterabends wagen sich die Mitglieder des Jungen Theaters im Juni an eine Filmversion ihres Beethoven-Projektes: Regisseurin Katja Bening hat gemeinsam mit dem musikalischen Leiter und Pianisten Michael Preiser ein jugendlich-frisches Programm zum Jahresregenten Ludwig van Beethoven konzipiert, in dem spartenübergreifend die Künstlerinnen und Künstler des Jungen Theaters zu Wort, (Tanz)schritt und Ton kommen. Die vier Mitglieder des Opernstudio Niederrhein, zwei Tänzerinnen, ein Schauspieler sowie die vier Mitglieder der Orchesterakademie zeigen facettenreich, was in ihnen steckt und wie Beethoven – auch – klingen und aussehen kann.

Mit:
Guillem Batllori, Maya Blaustein, Woongyi Lee,Boshana Milkov (Opernstudio Niederrhein)
Raafat Daboul (Schauspiel)
Julianne Cederstam, Alice Franchini (Ballett)
Viola Gaebel, Inka Jans, Justinas Kaunas, Tekla Varga (Orchesterakademie der Niederrheinischen Sinfoniker)

Musikalische Leitung, Arrangements und Klavier:Michael Preiser
Inszenierung und Konzeption: Katja Bening
Choreografie: Robert North
Choreografieassistenz: Sheri Cook
Kostüme Tänzerinnen: Luisa Spinatelli
Ausstattung: Katja Bening, Ulrike Aistleitner
Projektleitung Junges Theater: Ulrike Aistleitner
Director of Photography: Jurek Wieben
Kamera und Schnitt: Jens Bussang
Produktion: bird’s eye productions

Musikalische Einstudierung
Erik Garcia Alvarez
Julio Garcia Vico
Michael Preiser

Studienleitung: Karsten Seefing
Sämtliche musikalische Arrangements: © Michael Preiser
Leitung Opernstudio Niederrhein: Andreas Wendholz
Koordination Orchesterakademie der Niederrheinischen Sinfoniker: Martin Kallnischkies
Schauspieldirektor: Matthias Gehrt
Mitarbeiter der Ballettdirektion: Manuel Gross

https://www.theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/beethoven-abgedreht/

KAMMERKONZERT DER ORCHESTERAKADEMISTEN

Langsam tauchen das Theater Krefeld Mönchengladbach und die Niederrheinischen Sinfoniker wieder aus dem Corona-Stillstand auf. Hier ein musikalisches Lebenszeichen von drei Mitgliedern des Jungen Theaters, den Orchesterakademisten Inka Jans, Viola Gaebel und Justinas Kaunas, die gemeinsam mit Pianist Michael Preiser Beethoven musizierten.

DAS JUNGE THEATER STELLT SICH VOR

Startschuss für NEUE WEGE am Theater Krefeld und Mönchengladbach

Das Junge Theater Krefeld und Mönchengladbach ist ein neues, spartenübergreifendes Projekt, bei dem die Grundidee des seit Jahren erfolgreichen Opernstudios Niederrhein auf insgesamt zwölf junge Künstlerinnen und Künstler – aus neun Nationen – erweitert wird: vier Gesangssolisten, zwei Tänzerinnen, ein Schauspieler, vier Orchestermusiker*innen und eine Repetitorin gehen gemeinsam auf künstlerische Entdeckungsreise.

„Für unser Theater ist es wichtig, Impulse durch diese jungen Künstler zu empfangen. Dadurch verändern wir auch unsere Perspektiven und machen neue Erfahrungen“, erläutert Generalintendant Michael Grosse.

Die Künstler*innen kommen aus Israel, Ungarn, Deutschland, Syrien, Italien, Norwegen, Litauen,Spanien und Korea. Im Rahmen des Förderprojektes NEUE WEGE des NRW KULTURsekretariats und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW werden sie den Spielbetrieb des Gemeinschaftstheaters in der aktuellen Konstellation eine Spielzeit lang bereichern.

Beim THEATER EXTRA „Das Junge Theater stellt sich vor“ erzählen Maya Blaustein, Julianne Cederstam, Alice Franchini, Viola Gaebel, Inka Jans, Iva Jovanovic, Boshana Milkov, Tekla Varga, Guillem Batllori, Raafat Daboul, Justinas Kaunas und Woongyi Lee im Gespräch mit Operndirektor Andreas Wendholz und Musiktheaterdramaturgin Ulrike Aistleitner von ihren Lebensläufen und Erwartungen. Das Publikum bekommt außerdem Einblicke in die geplanten Vorhaben des Theaters für den künstlerischen Nachwuchs und darf sich auf einige Kostproben freuen.

BESETZUNG

Maya Blaustein
Boshana Milkov
Woongyi Lee
Guillem Batllori
Iva Jovanovic
Raafat Daboul
Julianne Cederstam
Alice Franchini
Viola Gaebel
Inka Jans
Justinas Kaunas
Tekla Varga

TERMINE

04.11.2019 19:30 Uhr Theater Krefeld
06.11.2019 19:30 Uhr Theater Mönchengladbach

https://dasjungetheater.wordpress.com/